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Crash mit Pic

Perez entgeht Strafe beim Heimspiel

Sergio Perez GP USA 2012 Foto: xpb 99 Bilder

Die vielen mexikanischen Fans an der Strecke in Austin können aufatmen. Sergio Perez darf seinen Startplatz behalten. Die FIA-Kommissare verzichteten nach der Kollision mit Charles Pic auf Sanktionen. Der Sauber-Pilot hatte gute Argumente auf seiner Seite.

17.11.2012 Tobias Grüner

Sergio Perez ist zuletzt häufiger ins Visier der Rennleitung geraten. Schon beim Abu Dhabi-Wochenende setzte es drei Strafen – für zu schnelles Fahren in der Box im Training (2.400 Euro), für das Blockieren von Bruno Senna im Qualifying (Verwarnung) und für den Crash im Rennen mit Romain Grosjean (10 Sekunden Stop & Go).

Perez kurz vor dritter Verwarnung?

In Austin schien es so weiter zu gehen. Am Freitag war Perez wieder in der Boxengasse zu schnell (1.200 Euro). Außerdem wedelte er gefährlich vor Timo Glock, was ihm die zweite gelbe Karte der Saison einhandelte. Im dritten Training fiel der 22-Jährige dann wieder negativ auf. Er krachte Charles Pic in Kurve sieben ins Auto. Beide mussten in die Auslaufzone, kamen aber noch ohne größere Beschädigungen zurück an die Box.

Die vielen mexikanischen Fans auf den Tribünen fürchteten bereits, dass die dritte Verwarnung für Perez droht, die automatisch zu einer Rückversetzung in der Startaufstellung geführt hätte. Doch die Analyse im Büro der Stewards entlastete den Piloten.

Perez trifft keine Schuld

"Pic war im ersten Sektor drei Sekunden langsamer. Für ihn wurden blaue Flaggen gezeigt. Und dann bremst er deutlich vor Kurve 7 und lässt die Tür auf", verteidigte Sauber-Teammanager Beat Zehnder seinen Piloten. Perez musste somit denken, dass er vorbeigelassen wird. Doch dann schmiss sein französischer Konkurrent plötzlich die Tür zu.

Die Analyse der Telemetrie überzeugte auch die Stewards, dass Perez unschuldig war. Die FIA musste für das Heimspiel also kein besonderes Auge zudrücken. Pic hatte in der Verhandlung sogar kleinlaut zugegeben, dass er nicht in den Rückspiegel geschaut hatte und machte seinem Crashgegner somit auch keinen Vorwurf.

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