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Crazy Stats GP Australien 2014

Deutsche Hymne 15 Mal in Folge

Die Formel 1 ist in Melbourne etwas stotternd in die neue Grand Prix-Ära gestartet. Für Statistiker war der Australien-Auftakt dagegen eine Sensation. So viele verrückte Rekorde konnten Zahlenfreunde lange nicht mehr notieren. Hier sind die Crazy Stats!

18.03.2014 Tobias Grüner

Der Engländer Gary Lineker ist neben seinen Toren vor allem auch für den Spruch bekannt: "Fußball ist ein Spiel, bei dem 22 Mann einem Ball hinterherlaufen, und am Ende gewinnt immer Deutschland." Mit Blick auf den GP Australien könnte man diese Weisheit aktuell auch abwandeln: "Formel 1 ist eine Sportart, bei der 22 Autos um die Wette fahren, und am Ende wird immer die deutsche Nationalhymne gespielt."

Deutsche Siegesserie fortgesetzt

Nach 9 Vettel-Siegen in Folge sorgte jetzt Nico Rosberg dafür, dass die deutsche Flagge erneut in mittlerer Podiumsstellung gehisst werden konnte. Etwas Abwechslung gab es das letzte Mal durch Lewis Hamilton beim GP Ungarn im Juli 2013 - die Älteren werden sich  erinnern. Allerdings wurde auch damals die deutsche Nationalhymne gespielt - für Konstrukteur Mercedes. Gar keine deutschen Klänge hörte man zuletzt beim GP Spanien 2013 Mitte Mai.
 
Vor allem Rosberg und Vettel konnten sich in der jüngeren Vergangenheit regelmäßig in die Siegerlisten eintragen. 16 der letzten 20 Siegerpokale machten die beiden unter sich aus. Auch in Sachen Führungsrunden sieht die deutsche Bilanz gut aus: 22 Mal in Folge lag zumindest ein einheimischer Fahrer an der Spitze des Feldes.

Britische Rekorde noch etwas entfernt

Der Fairness halber muss man erwähnen, dass wir damit von Rekorden aber noch ein Stück entfernt sind. Britische Grand Prix-Piloten wie Graham Hill, Jim Clark und John Surtees sammelten Anfang der 60er Jahre in 39 Rennen in Folge Führungsrunden. In diese goldene britische Zeit fällt auch die Rekord-Erfolgsserie mit 18 britischen Siegen in Folge zwischen den Rennen in Silverstone 1962 und Spa 1964.

Neben seinem Ausfall musste Sebastian Vettel übrigens noch einen weiteren Wehrmutstropfen in Melbourne hinnehmen. Der Deutsche ist einen seiner wichtigsten Rekorde los. Rookie Daniil Kvyat hat mit Platz 9 die ersten WM-Punkte gesammelt - dabei war der Russe 25 Tage jünger als Vettel bei seinem Punkte-Debüt 2007 in Indianapolis. Einige Fans spotteten im Internet, dass sich Vettel den Rekord mit seinem Ehrgeiz schon irgendwie zurückholen wird.

Crazy Stats GP Australien 2014

In unseren Crazy Stats in der Bildergalerie haben wir noch viel verrücktere Zahlenspiele vom GP Australien gesammelt. Wissen Sie zum Beispiel, mit welchem Negativ-Rekordmann Daniel Ricciardo beim Heimspiel gleichgezogen hat? Oder dass Kevin Magnussen am vergangenen Wochenende F1-Geschichte geschrieben hat - genau wie Max Chilton? Oder dass Felipe Massa im 192. Rennen seiner Karriere eine Premiere feierte?

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