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Crazy Stats GP Belgien 2014

Lotterer auf Platz 10 der Pechvogel-Liste

Daniel Ricciardo - GP Belgien 2014 Foto: Red Bull 36 Bilder

Der Grand Prix von Belgien war für Statistiker ein ganz besonderes Rennen. André Lotterer sorgte bei vielen Beobachtern für ein Déjà-vu-Erlebnis. Mit seinem Ausfall nach 2 Runden liegt er in der Wertung der größten Formel 1-Pechvögel aller Zeiten aber nur auf Rang 10.

26.08.2014 Tobias Grüner

Ein deutscher Pilot feiert sein Debüt in Spa - das gab es doch schon ein Mal? Richtig! 1991 hatte Michael Schumacher an gleicher Stelle seinen ersten Auftritt in der Königsklasse. Die vielen Parallelen zwischen der Formel 1-Premiere von André Lotterer und der seines deutlich berühmteren Vorgänger sind verblüffend.

Beide Piloten fuhren bei ihrem ersten Grand Prix-Wochenende mit einem grünen Auto. Beide konnten ihren erfahreneren Teamkollegen im Qualifying deutlich schlagen. Und beide fielen im Rennen früh aus. Schumacher schaffte es mit einem Kupplungsdefekt nur wenige Meter bis zur Eau Rouge. Lotterer absolvierte wenigstens eine komplette Rennrunde. Im zweiten Umlauf strandete er mit Motorproblemen vor dem Boxeneingang.

Lotterer kommt nur auf 14 F1-Kilometer

Beim Rückblick auf seine glorreiche Karriere wird Schumi den Fehlstart wohl verschmerzen können. Lotterer wird die Enttäuschung über den Kurzauftritt wohl noch etwas länger mit sich herumtragen. Wenn nicht noch etwas Außergewöhnliches passiert, wird es der einzige Grand Prix-Start für den amtierenden Le Mans-Sieger bleiben.

In den knapp 2 Runden schaffte es der gebürtige Duisburger somit auf eine Gesamtdistanz von knapp 14 Kilometern. In der Liste der Formel 1-Piloten mit den wenigsten Kilometern liegt Lotterer damit aber nur auf Rang 10. Das heißt: 9 Fahrer schieden bei ihrem einzigen Einsatz in der Königsklasse noch früher aus.

Appicella und Guerra schaffen nur wenige Meter

In der Pechvogel-Wertung ganz vorne liegt Marco Appicella. Der Italiener kam beim Heimspiel in Monza 1993 nur 350 Meter weit. Beim Anbremsen der ersten Schikane schied er bei einem Unfall aus. Nur ganz knapp hinter Appicella landete der Argentinier Miguel Angel Guerra. Der Osella-Pilot kollidierte 1981 beim GP San Marino nach Rund 600 Metern mit Eliseo Salazar und krachte dann in der Tamburello-Kurve in die Mauer. Dabei brach sich Guerra den Knöchel.

Rund um das Debüt von André Lotterer gibt es noch viele weitere verrückte Statistiken. In unseren Crazy Stats in der Bildergalerie erfahren Sie zudem, warum die Formel 1 erstmals schneller war als im Vorjahr, was das Besondere an der Podiumszusammensetzung war und welche Premiere Kimi Räikkönen in Spa gefeiert hat.

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