Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Crazy Stats GP England 2014

Der längste Boxenstopp aller Zeiten

Lewis Hamilton - GP England 2014 Foto: Wilhelm 40 Bilder

Der Grand Prix von England sorgte nicht nur für verrückte Szenen auf der Strecke. Auch aus statistischer Sicht ergaben sich einige kuriose Zahlen. Die interessantesten Daten haben wir wie immer in unserer Crazy Stats gesammelt.

08.07.2014 Tobias Grüner

Das Traditionsrennen von Silverstone schreibt regelmäßig unglaubliche Geschichten. Normalerweise haben ungewöhnliche Ergebnisse in England etwas mit dem Wetter und chaotischen Bedingungen auf der Strecke zu tun. Das trifft dieses Jahr allerdings nur auf das Qualifying zu. Im Rennen herrschten beste Bedingungen.

Räikkönen-Crash sorgt für Chaos

Trotzdem wurde es schon in der ersten Runde unübersichtlich. Als Kimi Räikkönen erst in die Leitplanke abbog und dann mit dem Williams von Felipe Massa kollidierte, wurden auch noch 2 weitere Fahrzeuge beschädigt - der Caterham von Kamui Kobayashi und der Marussia von Max Chilton. Für die Reparatur entschieden sich beide Piloten für unterschiedliche Varianten.

Während der Caterham zusammen mit dem Rest des Feldes wie von der Rennleitung vorgeschrieben auf der Startaufstellung stoppte, bog Chilton in die Boxengasse ab. Das ist allerdings vom Reglement her verboten, weshalb es später noch eine zusätzliche Durchfahrtstrafe setzte. Die Aktion war zudem unnötig: Die Nase hätte auch auf der Zielgeraden gewechselt werden dürfen.

Längster Boxenstopp der F1-Historie

Für Statistiker war der Fauxpas des jungen Briten allerdings ein Glücksfall. Als Chilton auf die Fortführung des Rennens wartete, lief die Boxenuhr immer weiter. Die Statistik gab später eine Dauer von 1:02.40,497 Stunden für den Stopp aus. Damit ist es wohl der längste Boxenstopp der Formel 1-Geschichte.

In unseren Crazy Stats in der Bildergalerie finden Sie noch viele weitere verrückte Statistiken. Dort erfahren Sie, wie das Glück von Lewis Hamilton mit dem Pech von Roger Federer zusammenhängt, wie sich die Stimmung im deutschen Lager innerhalb von 24 Stunden ins Gegenteil änderte und wie der einzige Fahrer heißt, der in diesem Jahr alle Rennrunden absolviert hat.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden