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Crazy Stats GP Italien 2013

Vettel deutlich langsamer als Schumi

Sebastian Vettel - GP Italien 2013 Foto: Wilhelm 30 Bilder

Der Grand Prix von Italien hat in diesem Jahr einige kuriose und interessante Zahlen hervorgebracht. Wir blicken in unserer Rubrik "Crazy Stats" dieses Mal vor allem auf die Top-Speed-Werte und sagen Ihnen, warum die Generation Vettel nicht mit der Generation Schumacher mithalten kann.

10.09.2013 Tobias Grüner

Eigentlich sollte die Formel 1 mit fortschreitender Technik ja immer schneller werden. Tut sie aber nicht. Beim Rennen auf der schnellsten Strecke im Kalender, auf trockener Piste, ohne Safety-Car und mit nur einem Boxenstopp blieben Sebastian Vettel und Co. deutlich hinter den Geschwindigkeitsrekorden der Formel 1 zurück.

Vettel fuhr als Sieger mit einem Schnitt von 234,268 km/h über die Linie. Das reicht gerade einmal für Platz 29 unter den schnellsten Rennen aller Zeiten. Den Rekord hält übrigens - wie so viele andere - ein gewisser Michael Schumacher. 2003 flog der Kerpener PS-Kaiser im Ferrari mit einem Schnitt von 247,586 km/h um den Kurs in der Lombardei.

V8-Generation kann nicht mit V10 mithalten

Auch was die absoluten Top-Speeds angeht, ist die Tempohatz heutzutage nicht mehr auf einem ganz so spektakulären Niveau wie noch in der V10-Ära. Zum Vergleich: Der offizielle Geschwindigkeitsrekord in der Formel 1 liegt bei 370,1 km/h, aufgestellt 2005 durch Kimi Räikkönen. Bei Testwochen in den Wochen zuvor war dessen McLaren-Teamkollege Juan-Pablo Montoya inoffiziell gemessen sogar noch schneller unterwegs.

Seitdem 2006 der V8-Motor eingeführt wurde, bleibt die Tachonadel schon deutlich früher stehen. 2007 kam Robert Kubica im BMW immerhin noch auf 351,7 km/h. 5 Jahre lang blieben die Werte danach noch einigermaßen stabil. 2011 war Sergio Perez mit 349,2 der schnellste Mann in der Radarfalle.

Red Bull macht die Formel 1 langsamer

Doch seitdem Vettel im gleichen Jahr mit viel Abtrieb und einer kurzen Übersetzung den ersten Red Bull-Sieg in Monza einfahren konnte, hat ein Umdenken in der Formel 1 eingesetzt. Die Ingenieure haben gemerkt, dass Top-Speed im Autodrom nicht der alleine entscheidende Faktor ist. Seitdem geht es mit den Spitzentempos immer weiter bergab. 2013 wurden gerade einmal noch 341,1 km/h erreicht. Schnellster Mann in diesem Jahr war Esteban Gutierrez (Sauber).

In den Crazy Stats in der Fotoshow haben wir noch weitere interessante Zahlen für Sie. Dort erfahren Sie, warum Kimi Räikkönen in Monza eigentlich schneller als Sebastian Vettel war. Welche Piloten noch für den WM-Titel in Frage kommen. Warum ein guter Fahrer in der Formel 1 immer noch wichtiger ist als ein gutes Auto. Und welche Hamilton-Rekordserie in Monza ein Ende fand.

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