Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Crazy Stats GP Kanada 2015

Mercedes und Hamilton gleichauf

Lewis Hamilton - GP Kanada 2015 Foto: Wilhelm 26 Bilder

Mit seinem Sieg beim GP Kanada hat Lewis Hamilton die besten Voraussetzungen geschaffen, in Österreich einen 45 Jahre alten Rekord einzustellen. Ohnehin trägt der Titelverteidiger einige Zahlenwerte zu unseren Crazy Stats bei – wie auch sein Mercedes-Team, Kimi Räikkönen und Fernando Alonso.

09.06.2015 Andreas Haupt, Tobias Grüner

Lewis Hamilton ist zurück auf der Erfolgsspur. Nach dem Mercedes-Strategie-Fauxpas in Monaco, der den Briten einen sicher geglaubten Sieg gekostet hatte, rückte der Weltmeister beim GP Kanada die Rangordnung wieder zurecht.

Hamilton und die 44

Zuerst mit seiner 44. Pole-Position. Die 44 ist gleichzeitig Hamiltons Glückszahl. Er trägt sie auf seinem Mercedes, obwohl er als amtierender Weltmeister ein Anrecht auf die Nummer 1 hätte. Durch den ersten Startplatz auf dem Circuit Gilles-Villeneuve fehlt Hamilton nur noch eine Pole, um mit Rivale Sebastian Vettel (45) in der ewigen Statistik gleichzuziehen. Vor den beiden liegen noch Ayrton Senna (65) und Michael Schumacher (68).

Am Rennsonntag ließ Hamilton seinem Teamkollegen Rosberg erneut keine Chance. Das Ergebnis: der 37. F1-Sieg und das 77. Podium, die letzten 14 davon in Serie. In Montreal fuhr der zweimalige Champion in 69 der 70 Runden als Erster über den Zielstrich. Sein Führungsrunden konto baute er so auf 2.143 aus und überholte dadurch Nigel Mansell. Nur Schumacher (5.111), Senna (2.931), Prost (2.683) und Vettel (2.484) haben mehr.

Mercedes gelingt Kunststück

Weil Hamilton in den letzten 16 Rennen in Serie Führungsrunden gesammelt hat, kann er in Österreich mit Jackie Stewart gleichziehen. Der Schotte hält seit 45 Jahren die Bestmarke in dieser Kategorie. Zwischen dem GP USA 1968 und dem GP Belgien 1970 lag der dreifache F1-Weltmeister 17 Rennen in Serie mindestens für einen Umlauf in Front.

Eine nette Statistik: Wie Hamilton hat auch Mercedes 77 Podestplätze in der Teamgeschichte gesammelt. Genauso viele wie Tyrrell auf Position neun in der ewigen Rangfolge. Spitzenreiter in dieser Statistik ist Ferrari mit 686 Podestplätzen.

Hamiltons Erfolg war gleichzeitig der 35. Formel 1-Triumph für Mercedes. Damit liegt man nun gemeinsam mit Renault (Werksteam) und Brabham auf dem sechsten Rang. Erster ist Ferrari mit 222 Siegen. In einer Statistik konnten die Silberpfeile aber mit der Scuderia gleichziehen. In den ersten sieben Rennen 2015 standen Hamilton und Rosberg jeweils auf dem Podest. Ferrari schaffte solch ein Kunststück in der Saison 1952-53. Damals durften die Teams allerdings mehr als zwei Autos einsetzen.

Alonso wie zu Minardi-Zeiten

Wenig zu lachen hat derzeit Fernando Alonso. Der Spanier startete das dritte Rennen in Folge von Platz 13 – und kam dabei jeweils nicht ins Ziel. Drei Ausfälle in Serie: Das passierte dem McLaren-Honda-Pilot zuletzt 2001 – damals noch auf Minardi (GP Österreich, Monaco und Kanada).

Besser läuft es für seinen alten Teamkollegen Kimi Räikkönen. Obwohl der Ferrari-Fahrer in Kanada das Podest wegen eines Fehlers wegschmiss, polierte er seine Statistik auf. Er fuhr zum 42. Mal die schnellste Rennrunde. Nur Schumacher (77) hat noch mehr.

In unserer Fotoshow haben wir für sie die verrückten Statistiken aus Kanada zusammengetragen. Darunter noch Zahlen zu Valtteri Bottas, Felipe Massa, Pastor Maldonado und Daniel Ricciardo.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden