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Crazy Stats GP Österreich 2016

Die schnellste Runde seit 26 Jahren

Lewis Hamilton - Formel 1 - GP Österreich 2016 Foto: Wilhelm 28 Bilder

Lewis Hamilton hat sich auf den letzten Metern noch den Sieg beim GP Österreich geschnappt und damit einige verrückte Statistiken produziert. Wir haben die interessantesten Zahlen in den Crazy Stats gesammelt.

05.07.2016 Tobias Grüner

Gerade einmal 9 Kurven weist der Red Bull-Ring in Spielberg auf. So wenige, wie keine andere Strecke im Kalender. Dafür sind die Geraden dazwischen umso länger. Das Ergebnis ist einfach zu berechnen: Die Rundenzeiten sind die kürzesten im ganzen Formel 1-Jahr.

Asphalt und Reifen sorgen für neuen Rundenrekord

Am schnellsten raste dieses Jahr Lewis Hamilton durch die 4,326 Kilometer lange Natur-Arena. Im Qualifying umrundete der Weltmeister den Kurs in 1:06.228 Minuten. Damit unterbot er den alten Rundenrekord von Michael Schumacher aus der Saison 2003 um mehr als 2 Sekunden. Der frische, noch griffigere Asphalt und ultrasofte Reifen machten diesen großen Zeitensprung möglich.

Es wäre wohl noch schneller gegangen, wenn der dritte Abschnitt des Qualifyings nicht mit einem Regenschauer begonnen hätte. Aber auch Hamiltons Q2-Marke hat historische Dimensionen. Kürzere Rundenzeiten wurden zuletzt vor mehr als einem Viertel Jahrhundert aufgezeichnet. Beim GP Frankreich 1990 in Paul Ricard hatte sich Nigel Mansell in 1:04.402 Min. die Pole Position gesichert.

Lauda fährt unter einer Minute

Das ist aber immer noch nicht der absolute Rekord. Es gab sogar mal ein Rennen, bei dem Zeiten von unter einer Minute gefahren wurden – den Grand Prix von Frankreich 1974 in Dijon. Die ultimative Bestmarke hält hier Niki Lauda. Seine Pole Position-Runde wurde mit 58,79 Sekunden gestoppt.

Weil die Strecke in Dijon für das zweite Grand Prix-Rennen 3 Jahre später von 3,289 Kilometer auf 3,800 Kilometer verlängert wurde, konnte niemand mehr die Lauda-Zeit unterbieten. Es wird wohl ein Formel 1-Rekord für die Ewigkeit bleiben.

In unseren Crazy Stats in der Galerie haben wir noch weitere interessante Zahlen zum GP Österreich für Sie herausgesucht. Wussten Sie zum Beispiel, dass Lewis Hamilton nach Punkten nun erstmals der beste Formel 1-Pilot aller Zeiten ist? Oder, dass nur ein Pilot noch länger auf seinen zweiten Start aus der ersten Reihe warten musste als Nico Hülkenberg? Und dass Pascal Wehrleins Punktepremiere viel mit Jules Bianchi gemeinsam hat?

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