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Daniel Ricciardo behält sein Lachen

"Muss etwas mehr riskieren"

Daniel Ricciardo - Red Bull - Formel 1 - GP Bahrain - Sakhir - 3. April 2014 Foto: xpb 38 Bilder

Daniel Ricciardo steckt die Tiefschläge der ersten beiden Rennen mit seiner australischen Frohnatur und einem breiten Lachen locker weg. Er hat sich nichts vorzuwerfen und ist bei seiner Analyse erfrischend ehrlich.

03.04.2014 Michael Schmidt

Red Bull-Berater Helmut Marko ist nicht einfach zufrieden zu stellen. Aber Daniel Ricciardo bekommt vom strengen Doktor nur Lob ab. Kleiner Seitenhieb auf Mark Webber: "Wir haben endlich einen Australier, der gut starten und Sebastian mit fairen Mitteln unter Druck setzen kann."

Ricciardos Punktekonto steht trotzdem nach zwei Rennen noch bei Null. Mit der vagen Hoffnung, bei der Berufungsverhandlung am 14. April die 18 Punkte von Melbourne zurückzubekommen. Ricciardo zerbricht sich darüber nicht den Kopf: "Ich fahre so, als hätte ich null Punkte auf dem Konto. Deshalb muss ich etwas mehr riskieren. Ich habe nichts zu verlieren."

Vettel an einigen Stellen schneller als Ricciardo

Der 24-Jährige Sonnyboy aus Perth hat das Lachen nicht verlernt. Trotz der Disqualifikation von Melbourne. Trotz der Boxenpanne von Sepang. "Ich bin mit meiner Leistung zufrieden, muss aber an einigen Bereichen noch arbeiten. Seb ist mir nach ein paar Runden davongefahren. Er war in einigen Stellen schneller als ich. Das hatte sich schon am Freitag abgezeichnet. Ich habe daran gearbeitet und bis Sonntag den Rückstand verkürzt."

Könnte es sein, dass der defekte Benzin-Sensor und die Anweisung der FIA den Korrekturfaktor einzuhalten, im Rennen zu viel Leistung gekostet hat? Ricciardo setzt sein breitestes Grinsen auf: "Ich wollte, das Team hätte mir hinterher gesagt, dass ich deswegen eine halbe Sekunde auf Seb verloren habe. Aber keiner ist deswegen zu mir gekommen."

Größerer Sicherheitsfaktor beim Boxenstopp

Auch der missglückte Boxenstopp war nicht Ricciardos Fehler. "Das Team hat mir versichert, dass es nicht mehr passieren wird. Wir bauen jetzt einen größeren Sicherheitsfaktor ein, weil die Strafe brutal ist. Aber ich will mich nicht beschweren. Wir waren bis zu diesem Stopp das schnellste Team in der Boxengasse. Davon habe ich auch profitiert."

Ricciardo startet in Bahrain mit der Bürde einer Strafversetzung von zehn Positionen. "Das wird auf mein Setup Auswirkungen haben. Ich werde das Auto nicht mit Blickrichtung einer schnellen Runde abstimmen, sondern da ein Opfer bringen müssen, um überholen zu können. Wenn bis jetzt nicht viel Spannung im Feld war, dann werde ich am Sonntag dafür sorgen. Ich glaube, ich muss da ein paar Leute überholen."

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