Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Daniil Kvyat ersetzt Vettel

Red Bull sagt Alonso ab

Ricciardo & Kvyat - Formel 1 2014 Foto: xpb 26 Bilder

Sebastian Vettel geht. Nein, Fernando Alonso kommt nicht. Red Bull zieht eine interne Lösung der logischen vor. Teamberater Helmut Marko erklärt, warum der Spanier bei Red Bull keine Chance hat.

04.10.2014 Michael Schmidt

Red Bull verliert einen Weltmeister. Aber er wird nicht durch einen anderen Weltmeister ersetzt. Fernando Alonso wäre der logische Ersatz für Sebastian Vettel gewesen, doch die Türen für den Spanier sind geschlossen. Stattdessen wird Daniil Kvyat das Cockpit von Vettel übernehmen. Damit rückt zum dritten Mal nach Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo ein Junior aus dem eigenen Kader auf.

Teamberater Helmut Marko amüsiert sich: "Kvyat hat es als Letzter erfahren. Als wir ihm heute morgen gesagt haben, dass er 2015 ein Red Bull-Fahrer wird, ist er kurz blass geworden."

Die Entscheidung für einen Fahrer, der erst ein Jahr Formel 1-Erfahrung mitbringt, ist für Fernando Alonso ein Schlag ins Gesicht. Zwei WM-Titel, 32 GP-Siege und der inoffizielle Titel der kompletteste Fahrer im Feld zu sein, reichen Red Bull nicht.

"Alonso würde unser Junior-Programm ad absurdum führen. Es war immer die Politik von Red Bull, sich die Weltmeister von morgen selbst heranzuzüchten. Wir haben in unserem Kader genügend gute Leute, um unsere vier Cockpits zu besetzen", so Marko.

Ricciardo ist Red Bulls neue Speerspitze

Red Bull muss 2015 alle Karten auf Daniel Ricciardo setzen. Der Australier hat in diesem Jahr gezeigt, dass er um die Weltmeisterschaft mitfahren kann. Von Kvyat kann man noch nicht erwarten, dass er auf Anhieb in einer Liga mit Alonso, Vettel, Hamilton oder Rosberg kämpft. Der Russe wird eine Saison brauchen, bis er sich an die dünne Luft ganz oben gewöhnt.

Kvyat kommt mit zweieinhalb Jahren weniger Erfahrung zu Red Bull als Ricciardo. Für den 19-Jährigen aus Ufa ist das eine Chance und Risiko zugleich. Max Verstappen sitzt ihm schon jetzt im Genick. Wenn das holländische Wunderkind seinen Durchmarsch fortsetzt, ist er 2016 ein Kandidat für Red Bull.

Der zweite Platz bei Toro Rosso neben Supertalent Max Verstappen steht noch nicht fest. Möglicherweise bekommt Jean-Eric Vergne doch noch eine Chance. Es gibt in den Reihen der Red Bull-Junioren aber auch noch Carlos Sainz junior, der drauf und dran ist, die Renault-Weltserie zu gewinnen. Auch Sebastien Buemi ist nicht vergessen. Der Schweizer wäre der Mann mit der größten Erfahrung. Red Bull hat ihn nicht umsonst als Testfahrer behalten.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden