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Das Problem mit den Vorderreifen

Lotus und Williams im Elend

Impressionen - Formel 1 - GP Monaco - 20. Mai 2014 Foto: ams 21 Bilder

Weder Lotus noch Williams brachten ein Auto in die Top Ten der Startaufstellung. Beide Teams hatten Probleme mit ihren Vorderreifen. Trotz 45 Grad auf dem Asphalt kamen die vorderen Sohlen nicht auf Temperatur. Pirelli stellt fest, dass man viel zu konservativ mit der Reifenentwicklung war.

25.05.2014 Michael Schmidt

Bei Lotus und Williams gab es lange Gesichter. Der Aufwärtstrend der letzten Rennen wurde gestoppt. Keines der beiden Teams brachte ein Auto in die Top Ten der Startaufstellung. "Und das bei dem Rennen, bei dem es am wichtigsten wäre", jammerte Valtteri Bottas, der vom 13. Startplatz aus ins Rennen geht.

Vorderreifen nicht auf Temperatur

"Die Vorderreifen sind nicht auf Temperatur gekommen. Das Auto hat nur untersteuert. Ich habe es nicht um die langsamen Ecken gebracht." Gleiches Leid bei Lotus. "Ich konnte in den Kurven nicht attackieren, weil die Vorderreifen keinen Grip hatten", beschwerte sich Romain Grosjean.

Williams-Technikchef Pat Symonds rätselte: "Am Donnerstag war es kühler, und wir hatten weniger Probleme mit der Reifentemperatur. Irgendetwas ist da schief gelaufen. Vielleicht hat es mit dem Asphalt zu tun, dass du bei mehr Hitze in den Kurven nicht richtig Belastung auf die Reifen geben kannst."

Ein Satz Reifen hält 160 Runden

Generell klagen alle Fahrer über zu harte Reifen. Pirelli hat über den Winter aus Angst vor dem Drehmoment der Turbo-Motoren die vier Mischungen um jeweils eine Stufe härter gemacht. Jetzt stellt sich heraus, dass der italienische Reifenlieferant einen Schritt zu weit gegangen ist. In Monte Carlo waren die beiden weichsten Mischungen am Start. Und trotzdem hinkten die Rundenzeiten gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Sekunden hinterher.

Lotus-Chef Gérard Lopez verrät: "Bei uns im Simulator hat ein Satz der harten Reifen 160 Runden gehalten." Pirelli-Sportchef Paul Hembery rechnet deshalb mit einem glasklaren Einstopprennen. "Die Reifen sind viel zu hart. Die harten brauchen acht Runden, bis sie da sind", urteilt Fernando Alonso. Kollege Valtteri Bottas meint: "Wir könnten locker mit den Vorjahresreifen leben."
 

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