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Das Red Bull-Rätsel

Wo gehen die PS verloren?

Daniel Ricciardo - Red Bull - Formel 1 - GP China - Shanghai - 10. April 2015 Foto: xpb 17 Bilder

Red Bull holt auf. In Shanghai verzeichnete Renault weitere Fortschritte bei der Fahrbarkeit. Die Red Bull-Ingenieure sortierten die Chassisprobleme aus. Mit Beginn der Europa-Saison will der Vize-Weltmeister des Vorjahres richtig angreifen. Mit neuer Aerodynamik und rund 40 PS mehr, die jetzt noch verlorengehen.

11.04.2015 Michael Schmidt

Red Bull hat in Shanghai die interne Ordnung wieder hergestellt. Das A-Team steht vor dem Juniorpartner Toro Rosso. Jetzt ist der Angriff auf Williams geplant. Die Gründe für die Wunderheilung sind einfach. Renault hat erneut die Fahrbarkeit des Motors verbessert. "Bis zum GP Monaco wollen wir auf dem Stand sein, den wir uns wünschen", hofft Teamberater Helmut Marko.

Der Red Bull RB11 präsentierte sich in Shanghai zum ersten Mal so ausbalanciert, wie es sich die Fahrer wünschen. Sie können jetzt wieder tief in die Kurven hineinbremsen. Eine stabilere Aerodynamik und Modifikationen an den Bremsen gaben Daniel Ricciardo und Daniil Kvyat das Vertrauen in ihr Auto zurück. Red Bull fährt jetzt wieder rundherum mit Brembo-Scheiben.

Red Bull in Barcelona mit kurzer Nase

Das ist aber nur der erste Schritt. "In Barcelona kommt unser großes Aerodynamik-Paket", kündigt Marko an. Mit der kurzen Nase, mit einem völlig neuen Frontflügelkonzept und dem darauf abgestimmten Heck. In den drei Wochen vor dem GP Spanien soll endlich auch der Crashtest bestanden werden. Der augenblickliche RB11 ist eigentlich nur eine Verlegenheitslösung. "Weil wir die kurze Nase bis jetzt nicht homologieren konnten, fahren wir noch mit der Zwischenlösung von den Testfahrten", sagt Marko.

Bis zur Europa-Saison muss Renault auch ein Rätsel klären, für das es im Moment keine Antworten gibt. Auf den Prüfständen in Paris werden 40 PS mehr angezeigt, als dann tatsächlich im Auto vorhanden sind. "Sie verschwinden einfach, und keiner weiß warum", schüttelt Marko den Kopf.

Ab 280 km/h schieben die Autos mit Mercedes- und Ferrari-Motoren noch einmal richtig an. Da geht Renault der Saft aus, weil die MGU-K keine Elektropower mehr in das System einspeist. Man vermutet irgendeinen Hund in der Software. Am Einbau im Red Bull kann es nicht liegen. Toro Rosso hat das gleiche Problem.

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