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Das Toro Rosso-Rätsel

Hinterreifen das große Problem

Carlos Sainz - Toro Rosso - GP England - Silverstone - Qualifying - Samstag - 4.7.2015 Foto: xpb 58 Bilder

Die Stars vom Freitag wurden am Samstag zurück auf den Boden der Tatsachen gebracht. Carlos Sainz und Max Verstappen starten von den Plätzen 8 und 13. Das Rätsel der Formschwankungen bei ToroRosso hat einen Grund.

 

04.07.2015 Michael Schmidt

Toro Rosso schwang sich mit Bestzeiten in den Freitag-Longruns zum Favoritenschreck auf. Es schien nur eine Formsache, beide Autos in den Top Ten der Startaufstellung zu platzieren. Am Ende kamen Carlos Sainz und Max Verstappen auf die Plätze 8 und 13. Max Verstappens Probleme wurden bereits via Boxenfunk kommuniziert: "Der ganze Grip auf der Hinterachse war weg. Ich hatte zu viel Übersteuern und keine Traktion mehr."  Der Holländer blieb an der Q2-Hürde hängen.

Toro Rosso kann im Quali-Modus nicht so viel zulegen

Carlos Sainz schaffte es unter die Top Ten. Und war im Rückblick mit dem achten Platz zufrieden, obwohl nach Meinung von Technikchef James Key mehr möglich gewesen wäre. Selbstkritisch meinte Sainz: "Es stimmt, dass wir uns nach dem Freitag mehr erwartet hatten. Doch wenn wir nur eine Zehntel hinter den Ferrari liegen, können wir stolz auf uns sein. Die weichen Reifen waren wirklich kritisch heute. Wenn du sie im ersten Sektor gefordert hast, ging die im dritten Sektor der Grip aus."

Gegen die Mercedes-Armada an der Spitze war kein Kraut gewachsen. "Die können am Samstag einfach den Motor aufdrehen. Das bringt denen eine halbe Sekunde. Wir gewinnen im Qualifikationsmodus vielleicht eineinhalb Zehntel", verrät Sainz.

Im ersten Stint leiden die Hinterreifen

Die Temperaturen der Hinterreifen ist das große Problem der Toro Rosso. Das erklärt auch die starken Formschwankungen. Konkurrenten meinen scherzhaft, der Toro Rosso hat zu viel Abtrieb auf der Hinterachse. Das fordert die Reifen. Und das ist für Red Bulls Juniorteam das Problem in den Rennen. "Wir leiden meistens im ersten Stint. Es ist so einfach, die Hinterreifen zu überhitzen. Besonders wenn wir mit der weichen Mischung losfahren."

Lässt sich das nicht in den Rennsimulationen am Freitag trainieren? Sainz schüttelt den Kopf: "Im Rennen fährst du mit 100 Kilogramm los, am Freitag vielleicht mit 80. Und im Rennen steckst du im ersten Stint immer im Verkehr. Das geht auf die Reifen. Wenn wir dann im zweiten Stint die harte Muschung aufziehen können, läuft es für uns meistens besser.“"

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