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David Coulthard mit Red Bull in Kuba

F1-Mechaniker in Schrauber-Schuppen

David Coulthard - Red Bull Classic-Cars in Kuba - 2013 Foto: Red Bull 25 Bilder

David Coulthard verbrachte seinen Sommer-Urlaub in Kuba. Mit dabei hatte der ehemalige F1-Pilot ein paar Red Bull-Mechaniker, mit denen sich der Schotte auf die Suche nach automobilen Klassikern machte. Wir haben die Bilder.

30.08.2013 Tobias Grüner

David Coulthard ist für jeden Spaß zu haben. Und so gab es auch kein langes Überlegen, als der Vorgänger von Sebastian Vettel bei Red Bull in der Sommerpause gefragt wurde, ob er nicht nach Kuba fliegen und die dortige Automobil-Szene erkunden wolle. Zusammen mit Red Bull-Racing Support Team Manager Tony Burrows und 2 Mechanikern des Formel 1-Teams setzte sich der 42-Jährige in den Flieger Richtung Karibik.

David Coulthard - Red Bull Classic-Cars in Kuba - 2013
Classic Cars: David Coulthard erkundet Kuba 3:33 Min.

Das sozialistische Palmenparadies ist nicht nur wegen der Traumstrände eine Reise wert. Autofans kommen hier ganz auf ihre Kosten. Das hat einen ganz besonderen Grund: Alles, was auf vier Rädern steht, darf nach den Gesetzen Fidel Castros nur ge- und verkauft werden, wenn es bereits vor der Revolution 1959 gebaut wurde. Und so gleichen die Straßen Kubas einem rollenden Automuseum.

Coulthard begeistert von Kubas Mechanikern

Vor allem US-amerikanische Nachkriegskreuzer tuckern über die Boulevards von Havanna. Sie werden mit primitiven Mitteln künstlich am Leben gehalten. "Ich hatte vorher schon viel über die Autoszene gehört", berichtete Coulthard nach dem Trip, "aber man muss schon einmal herkommen, um zu verstehen, wie die Autos mit verfügbaren Materialien zusammengehalten werden."

Einfach Ersatzteile bestellen funktioniert nicht. Der Import ist verboten. "Die Mechaniker müssen deshalb kreative Lösungen finden", so Coulthard. Auch die Mechaniker von Red Bull Racing zeigten sich beim Blick unter die Motorhauben fasziniert. Größer hätte der Unterschied zur Hightech-Welt Formel 1 wohl nicht ausfallen können.

Mechaniker halten Autos 60 Jahre am Leben

"Die Fähigkeiten dieser Jungs haben mich einfach nur begeistert", zollte Teammanager Burrows den einheimischen Schraubern Respekt. "Sie haben keine Arbeitsmaterialien und doch haben sie es geschafft, dass diese Autos jetzt schon seit fast 60 Jahren auf den Straßen rollen. Es ist einfach unglaublich, auf welche Lösungen sie bei Problemen kommen."

Natürlich ließ es sich die kleine Reisegruppe nicht nehmen, sich auch einmal selbst in einem Klassiker in den Verkehr Kubas zu stürzen. Am Steuer eines 1955er Pontiac erkundeten sie die Insel und nahmen an einer von Red Bull organisierten Klassik-Rallye teil. Was sie dabei erlebt haben, zeigen wir Ihnen in der Bildergalerie und dem Video.

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