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David Ward kandidiert als FIA-Präsident

Konkurrenz für Jean Todt

FIA Logo Foto: Daniel Reinhard

Bei der Wahl zum neuen FIA-Präsidenten muss Jean Todt mit Konkurrenz rechnen. David Ward hat angekündigt, gegen den aktuellen Amtsinhaber zu kandidieren. Dessen Chancen stehen gar nicht so schlecht.

29.08.2013 Tobias Grüner

Den Namen David Ward muss man sich merken. Der 56-jährige Brite ist aktuell Chef der FIA Foundation für Automobile und Sicherheit, die direkt mit den nationalen Automobilclubs zusammenarbeitet. Doch Ward strebt nach Höherem. Er will im Dezember bei der Wahl zum neuen FIA Präsidenten gegen Amtsinhaber Jean Todt kandidieren.

David Ward will FIA-Präsident werden

Als ehemaliger politischer Berater ist Ward ein guter Netzwerker. Wenn er sich nicht eine Chance gegen Todt ausrechnen würde, hätte er sich wohl nicht für eine Kandidatur entschieden. Dass es ihm ernst ist mit der Ablösung Todts lässt sich auch daran erkennen, dass er seinen Posten an der Spitze der FIA Foundation aufgeben will.

"Der Wahlkampf ist immer von harten und lebhaften Debatten geprägt. Ich bin als Kandidat zwar rechtlich nicht gezwungen zurückzutreten, aber meiner Meinung nach ist es im Interesse der unabhängigen Organisation, wenn ich das Amt jetzt abgebe", erklärte Ward am Donnerstag (29.8.2013) in einem Statement zu seiner Kandidatur.

Sein Stellvertreter Saul Billingsley wird die Position bei der FIA Foundation übernehmen, bis ein fester Nachfolger gefunden ist.

Jean Todt intern unter Druck

Die Frage ist, mit wie viel Gegenwehr Jean Todt bei der Abstimmung im Dezember rechnen muss. Zuletzt war der ehemalige Ferrari-Teamchef intern etwas in die Kritik gekommen. Finanziell soll die FIA aktuell nicht gerade auf Rosen gebettet sein. Ein neues Concorde Agreement für die Formel 1 ist immer noch nicht unterschrieben.

Bei nationalen Automobilclubs steigt der Unmut langsam. Ob das allerdings reicht, um Todt nach nur einer Amtszeit wieder vom Präsidentensitz zu vertreiben, ist fraglich. Als der Franzose 2009 den Posten übernahm, hatte sich der finnische Ex-Rallye-Pilot Ari Vatanen ebenfalls gute Chancen ausgerechnet, scheiterte dann aber deutlich gegen Todt.

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