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De la Rosa für Montoya

Foto: dpa

Juan Pablo Montoya wird wegen seiner Schulterverletzung beim Großen Preis von Bahrain am 3. April nicht starten. Stattdessen wird Testfahrer Pedro de la Rosa im McLaren mit der Startnummer zehn sitzen.

29.03.2005

Noch ist die Entscheidung, Montoya pausieren zu lassen nicht offiziell. Es ist das gleiche Problem wie beim Rückenwirbelbruch von Ralf Schumacher in Indianapolis 2004. Wegen einer starken Schwellung ist eine Diagnose von Montoyas verletzter Schulter per Röntgenaufnahme zur Zeit nicht hundertprozentig zu treffen.

Der McLaren-Fahrer war am Samstag (26.3.) in Madrid beim Tennis gestürzt und hat sich vermutlich einen Haarriss an der linken Schulter zugezogen. Eine weitere Untersuchung ist am Dienstag (29.3.) geplant. Bei McLaren-Mercedes hofft man, dass der Mann aus Bogota beim übernächsten Rennen in Imola (24.4.) wieder fit ist.

Wurz ein Auslaufmodell?

De la Rosa ist 34 Jahre alt und hat bisher 63 Grand Prix bestritten. Zuletzt im Einsatz war er 2002 im Jaguar. Eine weitere Alternative wäre Alexander Wurz. Angeblich wurden am Oster-Sonntag Mechaniker in die McLaren-Fabrik gerufen, um das Cockpit für den schlaksigen Österreicher umzubauen. Doch die hektische Betriebsamkeit am höchsten kirchlichen Feiertag des Jahres kann auch andere Gründe haben: Wenn Pedro de la Rosa das Rennen fährt, wird der Platz des Freitagstesters frei. McLaren darf während der freien Trainings am Freitag in diesem Jahr ein drittes Auto einsetzen.

Was gegen Wurz spricht: Der 31-jährige Österreicher und langjährige McLaren-Testfahrer gilt als unbequem und hat daher nicht nur Freunde beim Team. Wurz scheint ein Auslaufmodell. Obwohl der neue MP4-20 seit Januar einsatzbereit ist, wurden notwendige Anpassungen am Cockpit des aktuellen Renners bis zu Montoyas Missgeschick nicht vorgenommen. Wurz kann im MP4-20 nicht bequem sitzen. Die meisten Testkilometer spulte neben den Stammfahrern der Spanier Pedro de la Rosa ab.

Wurz saß 2005 nur im modifizierten Vorjahres-Auto. Daraus ergibt sich gleich ein zweites Problem: Dem Österreicher fehlt jede Erfahrung mit dem neuen Auto. Diesen Rückstand während eines Rennwochenendes aufzuholen, ist nahezu unmöglich.

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