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Formel 1: Pedro de la Rosa in Monaco

Keine Gnade für Landsmann Alonso

Pedro de la Rosa Foto: Sauber F1 23 Bilder

Pedro de la Rosa startet acht Jahre nach seinem letzten Monte Carlo-Rennen von Platz 15. Der Spanier ist trotzdem zufrieden. Er hält einen Punkterang durchaus im Rahmen des Möglichen. Er setzt auf das bessere Renntempo seines Sauber.

16.05.2010 Michael Schmidt

Eigentlich spricht die Statistik von Monte Carlo gegen Pedro de la Rosa. Hier hat der 39-jährige Spanier bei seinen vier Starts nie WM-Punkte geholt. Auch diesmal fehlen dem 15. der Startaufstellung fünf Positionen auf einen Punkterang. Trotzdem will de la Rosa WM-Zähler nicht ausschließen.

De la Rosa besser als erwartet

Monaco ist für den Sauber C29 nicht das ideale Terrain. Das Auto ist hart gefedert, und es leidet unter einer schlechten Traktion. Keine guten Voraussetzungen für das Kurvenlabyrinth in der Stadt. Sauber hat mit den gleichen Symptomen wie McLaren zu kämpfen. Nur auf einem anderen Niveau. Startplatz 15 befand sich ungefähr im Rahmen der Erwartungen.

Für Pedro de la Rosa lief es sogar etwas besser als erhofft, wenn er auf die Zeitrückstände blickt. Auf den elftplatzierten Nico Hülkenberg fehlen nur 0,375 Sekunden. Es hätte schlimmer kommen können. Das meint auch de la Rosa: "Ich habe das Maximum aus dem Auto herausgeholt. Wir wussten, dass wir schlechter als in Barcelona aussehen würden."

De la Rosa wird nie zum Monaco-Fan

Die acht Jahre Pause haben dem zweitältesten Fahrer im Feld wenig ausgemacht. "Ich habe am Donnerstag nur zehn Runden gebraucht, dann hatte ich mich wieder eingelebt." Ein Monaco-Fan wird de la Rosa nie. "Einmal im Jahr reicht." Trotzdem musste er bei aller Reserviertheit dem Stadtkurs gegenüber sagen: "Zum ersten Mal seit ich hier fahre, hatte ich Spaß an der Sache."

Im Rennen rechnet sich der Sauber-Pilot durchaus Chancen auf einen Punkterang aus: "Unser Rennspeed ist im Vergleich zur Konkurrenz besser als die Trainingszeiten. Ich habe noch einen frischen Satz der superweichen Reifen für das Rennen übrig. Vielleicht ist das beim Start ein Vorteil. Mein Dauerlauf auf den weichen Reifen am Donnerstag war erstaunlich gut. Wir müssen die erste Kurve überleben und dann das richtige Timing für die Boxenstopps treffen. Vielleicht hilft uns ja auch ein Safety Car, mit dem man in Monaco immer rechnen muss."

Keine Gnade gegen Kumpel Alonso

Sein Kumpel Fernando Alonso hat von ihm jedenfalls keine Freundschaftsdienste zu erwarten. "Ich werde ihn nicht vorbeilassen. Da muss ich auf mich selbst schauen. Wenn uns heute die Umstände gewogen sind, kann ich zum ersten Mal in dem Jahr in die Punkte fahren." Für Sauber wäre das eine Erlösung.

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