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Kobayashi und De la Rosa im Kies

Doppelter Katzenjammer bei Sauber

Sauber - GP Belgien Foto: Sauber 26 Bilder

Bei Sauber hatte man sich soviel ausgerechnet. Der positive Trend der letzten Rennen schien sich in Spa fortzusetzen. Top Ten war möglich. Doch dann fielen Pedro de la Rosa und Kamui Kobayashi in Q1 durch den Rost. Beide ärgerten sich über dumme Fehler.

28.08.2010 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Peter Sauber saß in seinem Motorhome und wirkte gefasst. Dabei hätte er sich grün und blau ärgern müssen angesichts der verpassten Chance beim Abschlusstraining zum GP Belgien. Statt der Fortsetzung der zuletzt starken Leistungen, rangierten Kamui Kobayashi und Pedro de la Rosa am Ende der Qualifikation auf den Plätzen 19 und 22.

Beide beendeten ihr Training im Kiesbett. Beiden passierte der Ausrutscher auf feuchter Piste in ihrer Aufwärmrunde. Als die Strecke gegen Ende des ersten Qualifikationssegments wieder den Einsatz von Slicks zuließ, rückten auch beide Sauber-Piloten auf den profillosen Walzen aus. Nur um drei Kilometer später im Kiesbett festzustecken.

Sauber will nicht schimpfen

"Ich denke, sie schämen sich für ihre Fehler. Schimpfen bringt da nichts. Die sind genug bestraft mit ihren Startplätzen." Das Lob des Chefs ging diesmal ausschließlich an Hinwil. "Zuhause wurde super Arbeit geleistet. Die freien Trainingssitzungen haben das gezeigt. Wir hatten Bedenken wegen des Top-Speeds, aber die erwiesen sich als unbegründet. Auch das Setup der Autos haben wir richtig getroffen."

Auch Technikchef James Key war zufrieden mit dem Auto. Umso größer fiel der Frust aus. "Es hat uns gleich mit beiden Fahrern erwischt. Das ist wirklich ein Jammer. Wenn wir da zumindest mit einem Auto durchgekommen wären, wäre Q3 sicher möglich gewesen."

Kobayashi ist Spezialist für Aufholjagden

Jetzt kann Sauber nur noch auf einen chaotischen Rennverlauf hoffen. Die Wettervorhersage lässt einen Mix aus Trocken und Regen erwarten. Kobayashi ist ein Spezialist, aus schlechten Startplätzen noch das Maximum herauszuholen. In Valencia und Budapest fuhr der Japaner von ganz hinten jeweils noch in die Punkte.

"Wir hätten auf den Intermediates bleiben sollen. In der Haarnadel war die Straße nasser als ich gedacht habe", war Kobayashi untröstlich. Kollege de la Rosa fluchte: "Ich hätte aus eigener Kraft in das Top Ten-Finale fahren können. Ich habe die Streckenverhältnisse überschätzt. Das Ergebnis ist furchtbar."

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