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Sauber beim GP England

De la Rosa unterstreicht Sauber-Fortschritt

Pedro de la Rosa Foto: xpb 28 Bilder

Pedro de la Rosa erreichte beim Qualifying zum GP England zum ersten Mal Q3. Damit fällt nicht nur dem Spanier ein Stein vom Herzen, sondern auch Teamchef  Peter Sauber. "Das Auto ist das erste Mal konkurrenzfähig", meint der Schweizer.

10.07.2010 Bianca Leppert

Sein Teamkollege Kamui Kobayashi hat es ihm schon drei Mal vorgemacht. In Silverstone schaffte Pedro de la Rosa nun auch endlich mal den dritten Qualifying-Abschnitt und wurde Neunter vor Michael Schumacher. "Ich bin sehr zufrieden", sagte de la Rosa. Die Erleichterung sah man dem Spanier sichtlich an. "Wir wussten dass wir besser als in Valencia sind, aber nicht, dass es so viel ist. Wir haben einiges geändert und das Auto ist nun vor allem in schnellen Kurven gut."
 

Auto erstes Mal konkurrenzfähig

Der Knoten scheint nun geplatzt zu sein. In Istanbul erklärte Teamchef Peter Sauber die mäßigen Qualifying-Leistungen von de la Rosa noch damit, dass der Routinier mit den weichen Reifen einfach nicht schneller wird. Auf englischem Boden hatte de la Rosa keine so großen Probleme mehr damit. "Als es noch dreckig war, bin ich mit dem harten Reifen immer schnell gewesen. Aber es ist wichtig mit dem weichen Reifen schnell zu sein und daran haben wir in letzter Zeit gearbeitet." De la Rosa sieht das Thema weicher Reifen auch nicht als persönliches Problem, sondern eher durch die Balance des Autos bedingt.
 
Auch Sauber machte nach dem Qualifying ein freundliches Gesicht. "Das Auto war das erste Mal konkurrenzfähig", sagte er. "Wir haben gelernt das Auto besser zu verstehen was die Abstimmung betrifft. Bisher mussten wir immer sehr tief fahren, damit die Aerodynamik wirkt. Es war sehr hart, gerade bei Unebenheiten und Kerbs. Nun fahren wir sukzessive höher. Das war aber nicht einfach, weil man dann Abtrieb verliert."

Änderungen am mechanischen Setup

Sicherlich trägt auch der neue Frontflügel eine Teil zur Verbesserung bei. Die macht Sauber vor allem an den Zeitabständen fest. Auf Felipe Massa im Ferrari fehlte de la Rosa beispielsweise nur rund eine Zehntelsekunde. "Gestern lief es noch nicht so gut, aber heute morgen meinte Pedro das Auto ist okay", erzählt Sauber. Über Nacht hatte man das Auto anders abgestimmt. Teammanager Beat Zehnder erklärt: "Das war vor allem das mechanische Setup."

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