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Deal mit HaasF1

Force India bekommt Vorschuss

Force India vs. HaasF1 - Formel 1 - 2016 Foto: sutton-images.com 33 Bilder

Force India hat wieder einmal einen Vorschuss von den TV-Einnahmen benötigt, um die Wintersaison zu überbrücken. Doch zunächst legte HaasF1 ein Veto dagegen ein. Das wurde jetzt zurückgezogen. Wir erklären, warum.

29.01.2017 Michael Schmidt 2 Kommentare

Es ist jeden Winter das gleiche Lied. In der rennlosen Zeit fehlt es Force India an Cash-Flow. Es ist die Zeit im Jahr, in der die Rechteinhaber keine Einnahmen ausschütten, die Kosten aber wegen dem Bau der neuen Autos im Vergleich zum Rest des Jahres deutlich steigen. Weil die Sponsorzahlungen ebenfalls erst später im Jahr eintreffen, fehlt Geld in der Kasse.

Force India beantragte deshalb bei den Rechteinhabern einen Vorschuss von 10 Millionen Dollar auf künftige Auszahlungen. Als WM-Vierter hat der Rennstall aus Silverstone 2017 knapp 80 Millionen Dollar zu erwarten. Es ist nicht das erste Mal, dass einer aus dem Club der kleinen Teams einen Vorschuss braucht. Auch nicht das erste Mal für Force India.

FIA erstattet Garantiesumme an HaasF1 zurück

Normalerweise ist der Antrag eine Formalität. Die anderen Teams müssen zustimmen. Was sie in der Regel auch tun, weil sie selbst einmal in diese Lage kommen könnten. Doch diesmal legte HaasF1 ein Veto ein.

Das war nicht etwa ein Revanchefoul gegen Force India. Obwohl die immer am lautesten gegen das Modell des US-Rennstalls, der sich bei Ferrari 70 Prozent des Autos kauft, opponiert hatten. HaasF1 wollte selbst Geld. Aber nicht von den Rechteinhabern, sondern von der FIA. Und auch nicht, weil man es braucht, sondern aus Prinzip.

Als Neuling musste das Team aus Kannapolis für die Erteilung der Lizenz beim Weltverband eine Garantiesumme von 20 Millionen Dollar hinterlegen. Die wird nach dem vollendeten zweiten Jahr in der Formel 1 komplett mit Zinsen zurückerstattet. HaasF1 fragte bei der FIA an, ob man das Geld nicht schon jetzt auf dem eigenen Konto bunkern könnte. Es gibt ja keinen Zweifel daran, dass die Amerikaner diese Saison bestreiten.

Die FIA ließ mit sich reden. Ein Großteil des Geldes fließt vor der Saison an HaasF1 zurück, der Rest am Ende der Saison. Nachdem der FIA-Weltrat positiv darüber abgestimmt hat, hob das US-Team auch sein Veto gegen die Vorauszahlung an Force India auf.

Neuester Kommentar

Ein unabhängiger Regelhüter ist nicht nur die logisch richtige, sondern auch einzig legale Gewaltenteilung in der Verwaltung der Formel 1.

Ach, die bekommen den Großteil ihres Etats ebenfalls vom Rechteinhaber? Na dann ...

Proesterchen 30. Januar 2017, 11:20 Uhr
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