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Red Bull - Formel 1 - GP Malaysia - Sepang - 28. März 2014 11 Bilder Zoom

Drei defekte Sensoren in Malaysia: Wieder Ärger mit Durchflussmengen-Sensor

Schon wieder gibt es Ärger mit den Durchflussmengen-Sensoren. Im ersten Freien Training zum GP Malaysia erwischte es erneut Daniel Ricciardo. Diesmal waren auch die beiden Toro Rosso-Piloten betroffen. Die beiden Red Bull-Teams empfingen keine Signale von den Sensoren.

Der GP Malaysia ist eines der härtesten Rennen des Jahres. Große Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit, viel Stress für die Motoren. Offenbar auch für die Durchflussmengen-Sensoren. Im ersten Training trat der Defektteufel erneut auf. Und wieder bei Daniel Ricciardo. Teamchef Christian Horner fasste sich an den Kopf. "Wir empfangen kein Signal von dem Sensor."

Damit wusste das Team nicht, wie viel Benzin tatsächlich aus dem Kollektor-Tank in die beiden Einspritzleisten gepumpt wurde. Red Bull musste den Sensor vor dem zweiten Training wechseln. Die Ultrarschall-Sensoren sind teuer. Ein Kit kostet 10.000 britische Pfund (11.700 Euro): Die Kalibrierung schlägt mit 6.000 Pfund (7.000 Euro) zu Buche. "So viel zum Sparen", wetterte Teamberater Helmut Marko.

Sind zwei statt einem Sensor die Lösung?

Red Bull war mit dem Problem diesmal nicht allein. Auch die beiden Toro Rosso-Piloten Daniil Kvyat und Jean-Eric Vergne waren mit defekten Sensoren unterwegs. Erneut scheint sich die Seuche auf Autos mit Renault-Motoren zu konzentrieren. Zufall oder nicht?

Christian Horner zuckte auf die Frage was Red Bull im Rennen macht, sollten die FIA-Sensoren wieder Werte anzeigen, die von den eigenen Messungen abweichen, die Schultern: "Ich weiß es nicht." Sein Vorschlag zur Güte: "Vielleicht sollten zwei Sensoren an unterschiedlicher Stelle eingebaut werden, und man nimmt den Mittelwert. Das verringert die Gefahr von Fehlmessungen."

Vettel mit Software-Problemen

Sebastian Vettel war mit einem intakten Durchflussmengen-Sensor unterwegs. Trotzdem schaffte der Weltmeister in den ersten 90 Trainingsminuten nur neun Runden. Die Motorsoftware spielte verrückt. "Zuerst hatten wir ein Problem mit dem Kabelbaum in Verdacht. Am Ende war es aber wohl ein Sensor, der falsche Informationen abgab." Die andauernden Probleme machen die neue Formel 1 aus Sicht von Vettel nicht sympathischer. "Zu viel Elektronik", lachte der Titelverteidiger gequält.

Michael Schmidt

Autor

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ams

Datum

28. März 2014
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