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Denkzettel fürs nächste Rennen

Bruchpilot Romain Grosjean bestraft

Romain Grosjean GP Monaco 2013 Foto: xpb 27 Bilder

Die alten Verhaltensmuster scheinen ihn wieder einzuholen. Romain Grosjean geht in Monaco mit den meisten Unfällen in die Statistik ein. Die Strafe für den Auffahrunfall auf Daniel Ricciardo: Zehn Plätze Rückversetzung in Kanada.

26.05.2013 Bianca Leppert

Erst wirft Romain Grosjean den Lotus E21 im zweiten Training am Donnerstag weg. In der Sainte-Devote hatte der Franzose das Grip-Niveau falsch eingeschätzt. Er donnerte in die Leitplanke. Der zweite Streich folgte im Abschlusstraining am Samstag. Nachdem seine Mechaniker eine Extra-Schicht einlegen mussten, um das Auto wieder fit zu machen, revanchierte er sich wieder mit einem Abflug in Sainte-Devote. Dieses Mal fühlte er sich von Lewis Hamilton gestört und klagte über die wellige Strecke. Die Mechaniker erlebten ein Deja-vu, schafften es aber den Lotus rechtzeitig zum Qualifying zusammenzuflicken.

Grosjean beseitigt Ricciardo

Den Vogel schoss Grosjean schließlich im Rennen ab. Er fuhr in der Hafenschikane einfach von hinten auf das Heck von Toro-Rosso-Pilot Daniel Ricciardo auf. Danach war das Rennen für beide gelaufen. Für die Rennkommissare war der Fall eindeutig. Sie verpassten dem 27-Jährigen einen Denkzettel: In Kanada wird er zehn Plätze weiter hinten starten.

"Daniel schien mit seinen Hinterreifen Problemen zu haben. Sie sahen aus, als würden sie stark Körnen. Ich hing fast 61 Runden hinter ihm. Als er mitten auf der Strecke früh gebremst hat, konnte ich nicht ausweichen", schildert Grosjean die Kollision. "Der eigentliche Schaden war aber, dass ich nicht in Q3 kam. Auch da wurde ich von Daniel aufgehalten, aber es war nicht meine Absicht, mein Rennen im Heck seines Autos zu beenden.

Rückfall von Grosjean?

Fällt da etwa jemand in alte Verhaltensmuster zurück? Im vergangenen Jahr musste Grosjean beim Grand Prix von Italien in Monza zuschauen, weil er sich zuvor zu viele Ausrutscher leistete. "Wir müssen uns mit ihm zusammensetzen und über das Wochenende sprechen", sagte Teamchef Eric Boullier.

"Es ist immer die gleiche Geschichte. Vor allem in Monaco. Er hatte die Pace, das konnten wir sehen. Deshalb war es noch frustrierender. Der Unfall am Donnerstag hat sicher nicht geholfen. Die Geschichte wurde am Samstagmorgen noch schlimmer. Ricciardo hat es ihm in Q2 nicht erlaubt, die Leistung zu zeigen, die er hätte haben können. Wir müssen uns nun beruhigen und in der Fabrik noch einmal mit ihm sprechen. Aber er hat über den Winter alle Probleme beseitigt, die er letztes Jahr hatte."

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