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Dennis

"Eine phänomenale Runde"

Foto: dpa

Heikki Kovalainen hat ein Etappenziel erreicht. Der Finne startet beim GP England zum ersten Mal von der Pole Position. Sein Vorsprung von 0,5 Sekunden auf den Zweitplatzierten Mark Webber ist für Formel 1-Verhältnisse ein Klassenunterschied.

05.07.2008 Michael Schmidt

"Heikki gelang eine phänomenale Runde", lobte selbst Teamchef Ron Dennis. Der Engländer legte nach: "Seit Heikki im November zu uns kam, hat er sich unglaublich weiterentwickelt. Bis auf ein schwaches Rennnen in Montreal hat er sich ständig gesteigert."

Der Trainingssieg muss Kovalainen besonders gut geschmeckt haben. Auf seinem Platz wäre gerne Lokalheld Lewis Hamilton gestanden, doch der Engländer war das ganze Wochenende langsamer als sein Teamkollege. "Heikki war von der ersten Runde an schnell", applaudierte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Das übt Druck auf dem Teamkollegen aus. Prompt leistete sich Hamilton erneut einen Fehler. Er rutschte in der Priory-Kurve ins Kiesbett. Den zweiten Versuch ließ er vorsichtiger angehen.

Hamilton unter Wert geschlagen

Es läuft nicht rund bei Englands PS-Gott. Kovalainen ist in diesem Jahr nicht zum ersten Mal schneller. Rechnet man das Benzingewicht mit ein, lag der 26-jährige Blondschopf öfter vor Hamilton als umgekehrt. Hamilton hätte sich auf den böigen Wind herausreden können, doch der Engländer suchte die Schuld eher bei sich selbst. "Ich bin mit der gleichen Geschwindigkeit in die Kurve gefahren wie sonst auch. Die Vorderachse klebte auf der Straße, aber plötzlich brach das Heck aus." Teamdirektor Martin Whitmarsh resümierte, dass Hamilton als Vierter unter Wert geschlagen wurde, doch ob er Kovalainen mit einer ferhlerlossen Runde noch überholt hätte, sei fraglich: "Heikkis Runde war schon extrem gut."

Möglicherweise hat Hamilton das Auto wie im Vorjahr falsch abgestimmt. Die Topspeedwerte und die Zwischenzeiten in den ersten beiden Sektoren zeigen, dass der McLaren des Engländers in für die schnellen Passagen gut gerüstet war. Hamilton verlor seine Zeit auf Kovalainen im letzten Abschnitt, der vier langsame Kurven beinhaltet. Viel spricht dafür, dass für das enge Infield der Abtrieb und der mechanische Grip fehlte.

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