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Der erste Grand Prix

Red Bull schlägt Mercedes

Formel 1-Test, Barcelona, 23.2.2012, Mark Webber Foto: Red Bull 38 Bilder

Am dritten Testtag von Barcelona fand der erste Grand Prix statt. Nur zwei Teams nahmen daran teil. Mark Webber gegen Michael Schumacher. Red Bull gewann das Duell. Wie hoch, verraten die Rundenzeiten nicht ganz. Mercedes war meistens auf härteren Mischungen unterwegs.

23.02.2012 Michael Schmidt

Der Grand Prix von Barcelona startete um 14.30 Uhr. Nur zwei Teams traten an. Red Bull schickte Mark Webber in eine Rennsimulation. Mercedes war mit Michael Schumacher vertreten. Zwei Stunden später stand das Ergebnis fest. Red Bull hat gewonnen. "Ich glaube, wir hatten sie im Griff", resümierte Mark Webber. Auch Teamchef Christian Horner wirkte erleichtert: "Wir sind zufrieden mit diesem Tag." Bei Red Bull ging bis zuletzt die Angst um, Mercedes könnte ein Wunderauto gebaut haben.

Mercedes lässt sich noch Spielraum

Zu Beginn der Turns lagen die Rundenzeiten in dem Fernduell der beiden Kontrahenten nicht weit auseinander. Doch je älter die Reifen wurden, um so mehr wuchs der Vorsprung von Red Bull an. Am Ende der Turns war Webber im Schnitt mehr als eine Sekunde schneller. Das muss kein alarmierendes Zeichen sein. Eine große Rolle spielen die Reifen. Und ob die Fahrer mit 140 oder 160 Kilogramm Startgewicht im Tank losgefahren sind. Selbst da gibt es noch Spielraum, das wahre Potenzial zu verschleiern.

Mercedes war immer mit gebrauchten Reifen unterwegs. Das würde erklären, warum die Rundenzeiten früher einbrachen. "Da gibt es teilweise eklatante Unterschiede zu neuen Reifen", erklärt Jenson Button, der etwas später zu einem Dauerlauf aufgebrochen war. "Unsere Zeiten waren mit denen der beiden anderen nicht vergleichbar. Wir waren zu einem späteren Zeitpunkt auf der Bahn. Nach 15.30 Uhr sinken die Asphalttemperaturen so weit ab, dass einige Reifentypen aus ihrem Arbeitsfenster fallen."

Unterschiedliche Reifenstrategien

Schumacher begann seine Rennsimulation wie Webber auf weichen Reifen. Danach wählte der Mercedes-Pilot drei Mal die Mischung hart. Webber mischte durch. Auf weich folgte hart, dann medium und zum Schluss wieder weich. Der Australier fuhr allerdings mit einem Handikap. Ein Getriebeschaden hielt ihn den halben Vormittag in der Garage fest. "Ich konnte das Auto überhaupt nicht abstimmen und bin praktisch kalt in meine Rennsimulation. Für mich fühlte sich das Fahrzeug in Jerez besser an."

Michael Schumacher trug weiter vorsichtigen Optimismus zur Schau. "Es war ein positiver Tag, weil wir ohne Probleme gefahren sind. Das neue Auto ist ein Fortschritt, aber ich kann immer noch nicht sagen wie groß er ist, und ob er für eine Platzverbesserung ausreicht."

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