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Deutsche Bilanz

Nur Glock jubelte in Ungarn

Foto: Wolfgang Wilhelm 48 Bilder

Aus deutscher Sicht hat sich nur für Timo Glock der Trip an den Hungaroring gelohnt. Der 26-jährige Odenwälder erzielte als Zweiter das beste Resultat seiner Formel 1-Karriere, die erst 15 Rennen alt ist.

04.08.2008 Michael Schmidt

"Ich habe gezeigt, was ich kann, wenn das Auto stimmt. Es war von der ersten Runde am Freitag (1.8.) so, wie ich es haben wollte." Auch bei Toyota war man voll des Lobes für Glock. "Timo ist ausgezeichnet gefahren. Er hatte das ganze Rennen über einen hohen Speed. Ohne sein Problem beim ersten Tankstopp hätte er sogar Kovalainen unter Druck setzen können", ist Technikdirektor Pascal Vasselon überzeugt. Beim ersten Tankstopp streikte das Ventil am Tankschlauch. Toyota wechselte auf die Anlage von Jarno Trulli. Glock lag so komfortabel auf einem Podestplatz, dass Toyota seinen zweiten Stopp sogar vorzog. Vasselon: "Timo hatte noch Benzin für einige Runden im Tank, aber wir wollten für den Fall einer Safety Car-Phase auf Nummer sicher gehen."

Vier Deutsche mit Problemen

Für die vier anderen Deutschen war Budapest keine Reise wert. Adrian Sutil musste mit Bremsproblemen aufgeben. Sebastian Vettel bog mit einem Elektrikdefekt in die Boxengarage ab. Ein Kabel, das zur Zündspule führt, hatte sich an einem Hitzeschild durchgescheuert. Vettel hatte eine aufregende erste Runde. "Als Piquet vor mir in Schwierigkeiten kam wollte ich nach Webber und Trulli auch noch vorbei. Ich bin die letzte Kurve ganz außen angefahren, aber plötzlich brach das Heck aus. Ich wäre fast abgeflogen. Das hat mich vier Plätze gekostet." Nico Rosberg schrieb als 14. den sechsten Nuller in Folge. "Von meinem schlechten Startplatz aus war nicht viel zu erwarten. Dann hatte ich noch einen schlechten Start, ein Problem mit der Tankanlage beim ersten Stopp, und der Tag war gelaufen."

Nick Heidfeld blieb als Zehnter ebenfalls ohne Punkte. Der BMW-Pilot war von seinem 15. Startplatz aus mit einer Einstoppstrategie aus ins Rennen gegangen. "Natürlich war mein Auto sehr schwer, aber das erklärt nicht die schwachen Rundenzeit. Auf eine bessere Runde folgten drei bis vier langsame. Es war kein Grip da, und das Auto hat mal unter-, mal übersteuert." Teamkollege Robert Kubica schob das BMW-Rätsel auf falsch eingestellte Reifendrücke. Bei Heidfeld war mit den Reifendrücken alles in Ordnung. Technikchef Willy Rampf bedauerte nach dem Rennen: "Wir haben keine Ahnung, warum wir das Tempo nicht fahren konnten, das wir nach den Trainingszeiten hätten fahren müssen."

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