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Deutsche F1-Piloten beim GP Ungarn

Deutsche F1-Piloten: Besserung in Budapest?

Sebastian Vettel Foto: xpb 51 Bilder

Ausgerechnet beim Heimspiel in Hockenheimheim mussten die Deutschen viele Enttäuschungen wegstecken. In Budapest hoffen Vettel, Schumacher und Co. wieder auf Besserung. Die größten Probleme mit der Technik sind mittlerweile behoben.

29.07.2010 Tobias Grüner, Michael Schmidt

Nico Rosberg:

Nico Rosberg hat gelernt, kleinere Brötchen zu backen. Der WM-Titel ist nach dem Update-Flop von Hockenheim abgehakt. Der Frust sitzt tief. "Jedes Mal, wenn wir ein größeres Update haben, geht irgendwas schief. In Valencia hat es schon nicht geklappt, erst in Silverstone haben wir es hinbekommen." In Ungarn soll nun erneut die Wende klappen: "Wir haben Korrekturen vorgenommen und sind einen Schritt zurück gegangen", erklärt Rosberg.
 
Mercedes habe kapiert, was schiefgelaufen ist und das Update-Paket "halb repariert". "Erst in Spa ist das Problem hoffentlich komplett gefixt." Im Gegensatz zu früher gibt es aber keine konkreten Kampfansagen mehr. "Ich hoffe einfach auf ein gutes Ergebnis." Dabei mag der Silberpfeil-Pilot die Strecke nahe Budapest eigentlich sehr gerne. "Es macht einfach Spaß. Außerdem kann der Fahrer hier noch einen richtigen Unterschied machen."

Sebastian Vettel:

Vier Tage nach dem GP Deutschland hat Sebastian Vettel erfahren, dass er sein Heimrennen hätte gewinnen können. Sein schlechter Start hatte doch technische Gründe. "Irgendetwas hat mit der Kupplung nicht gestimmt. Deshalb haben die Kalibrierung und die Abläufe nicht gepasst. Der Fehler ist aber für das Rennen hier in Ungarn behoben."
 
Ärgerlich, dass deshalb vielleicht der Sieg in Hockenheim verspielt wurde. Wäre Vettel beim Start in Führung gegangen, hätten ihn die Ferrari erst einmal überholen müssen. "Wir waren vom Speed her nicht viel langsamer als die Ferrari."

Adrian Sutil:

Nach der Pleite von Hockenheim hofft Sutil in Ungarn wieder auf ein "normales" Rennwochenende. Der Force India-Pilot hofft am Hugaroring auf einen schnellen Konter. Der angeblasene Diffusor soll den Rückstand auf Williams und Renault wieder verkürzen: "Wir testen den Diffusor am Freitag. Wir wollen erstmal schauen, wie gut es läuft. Da ich Optimist bin, hoffe ich natürlich, dass wir ihn gleich für den Rest des Wochenendes drauflassen können."
 
Natürlich hat Sutil auch von den Problemen der Konkurrenz gehört. Bei Mercedes haben die heißen Auspuffgase die Karosserie verformt. "Wir haben versucht, das stabil zu bauen. Aber natürlich müssen wir auch mit Problemen rechnen." Probleme gab es in Hockenheim auch an der Box. In der hektischen Anfangsphase montierten die Mechaniker an Sutils Auto einen Reifen des Teamkollegen. "Man muss das positiv sehen. Wir machen unsere Erfahrung und lernen daraus."

Nico Hülkenberg:

Nico Hülkenberg kommt mit guten Erinnerungen zum Hungaroring. Vor einem Jahr gewann er an gleicher Stelle das GP2-Rennen. Auch eine Stufe höher sieht er gute Chancen. "Wir waren in Monte Carlo und Valencia stark. Das Auto ist gut in langsamen Kurven, und es gibt nur eine Gerade. Das sollte uns liegen." Eigentlich braucht Williams keine spezielle Strecke mehr, um gut dazustehen. "Das Auto ist generell besser geworden. Wir waren auch in Silverstone in der Lage, in die Top Ten zu fahren", sagt Hülkenberg.
 
Ein großes Problem ist und bleibt der Start, und der ist am Hungaroring eminent wichtig, weil das Überholen so schwierig ist. "Es liegt am Zusammenspiel zwischen Kupplung, Motor und Getriebeübersetzung. Aus Kostengründen dürfen die Teams pro Jahr nur 30 Übersetzungen einsetzen. Manchmal ist der erste Gang zu kurz, manchmal zu lang. In Hockenheim hätten wir einen kürzeren ersten Gang gebraucht, weil der Grip auf der Startlinie besser war als erwartet."

Timo Glock:

Timo Glock geht immer mit dem gleichen Wunsch in ein GP-Wochenende: Endlich mal drei Tage ohne Probleme. Sein Virgin ist deutlich schneller geworden, und Timo Glock würde es gerne mal zeigen. "Auch für Ungarn gibt es wieder ein paar Detailänderungen, die unser Technikchef Nick Wirth heute Abend mitbringt. Sie sollen ein paar Aerodynamikpunkte bringen." Generell sollte der Hungaroring dem Virgin liegen. "Unser Problem ist der Top-Speed. Der ist in Budapest nicht so gefragt", hofft Glock. "In Hockenheim habe ich nur auf den Geraden eine Sekunde auf die McLaren verloren."

Michael Schumacher:

Was Michael Schumacher am Donnerstag in Budapest gesagt hat, erfahren Sie hier:

>> Schumacher: Massa-Unfall war Auslöser für Comeback

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