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Deutsche F1-Piloten in Belgien

Durchwachsene Vorstellung im Regen

Timo Glock Foto: xpb 56 Bilder

Neue Fotos ++ Die Leistung der deutschen Piloten war am ersten Trainingstag von Spa so wechselhaft wie das Wetter. Während Adrian Sutil und Sebastian Vettel Grund zu Optimismus hatten, herrschte bei Nico Rosberg und Timo Glock schlechte Stimmung.

27.08.2010 Tobias Grüner

Sebastian Vettel:

Gerne hätte Sebastian Vettel am Freitag in Spa mehr Runden gedreht. Doch die Sause auf feuchter Piste hatte Grenzen: "Das Fahren bei der Nässe macht richtig Spaß. Leider sind wir von den Reifen her ein wenig beschränkt. Man könnte schön viel fahren und vieles probieren, aber es fehlen einfach die Reifen." Um sich auch für das Qualifying und Rennen noch genügend frische Gummis aufzusparen, beschränkte sich der Deutsche in beiden Sessions auf insgesamt 30 Runden.

Im zweiten Training fuhr der Red Bull-Pilot immerhin die sechstbeste Zeit des Tages. Vettel zeigte sich anschließend zufrieden. "Alles in Allem war es kein schlechter Tag für uns. Freitags ist immer schwer zu sagen, wie gut man ist. Wir waren heute nicht ganz vorne, aber wir sind ganz gut dabei." Auch der Force India von Adrian Sutil war schnell unterwegs, was den Red Bull-Youngster aber nicht überraschte: "Was man wieder sieht ist, dass manche Teams wegen der langen Geraden wieder ganz vorne waren, die in den letzten Rennen verschwunden waren." Am Morgen musste er zunächst einmal eine Pflichtaufgabe erledigen. Teamkollege Mark Webber feierte Geburtstag: "Die besten Freunde werden wir nicht mehr", gibt Vettel zu. "Aber ich habe ihm gratuliert. Das gehört zum Anstand und zum Respekt dazu."

Nico Rosberg:

Bei Nico Rosberg war die Stimmung nach dem zweiten Training nicht besonders berauschend. Das schlechte Wetter spielte Mercedes nicht in die Karten. "Für uns war es ein schwieriger Start. Wir hatten so viele neue Teile hier. Die zum Funktionieren zu bringen ist nicht so einfach. Dann noch das Wetter-Chaos auf der Strecke, das ist sehr schwierig. Das hat uns ein bisschen nach hinten geworfen." Rosberg musste zugeben: "Wir waren heute nicht sehr schnell. Wir müssen noch ein bisschen Speed finden."

Das Rezept ist einfach: "Wir müssen einfach schauen, dass alles funktioniert. Heute hatte Michael ein paar gute und ein paar schlechte Teile drauf. Und bei mir genauso." Rosberg klagte erneut über ein paar Hitzeprobleme durch den angeblasenen Diffusor. "Und der neue F-Schacht ist auch noch nicht 100 Prozent." Bei Mercedes muss man befürchten, dass im Qualifying Renault und Force India noch vorbeiziehen. "Das ist gut möglich", klagte der Deutsche.

Nico Hülkenberg:

Nico Hülkenberg war am Freitag zum ersten Mal in Spa im Formel 1-Auto unterwegs. Der Regen vereinfachte die Aufgabe auf der anspruchsvollen Strecke nicht gerade. Doch der F1-Rookie genoss die Ausfahrt: "Es war geil heute. Es macht einfach viel Spaß, hier zu fahren." Auch die Technik machte keine Probleme. "Die einzigen Probleme machte heute das launische Wetter und die Regenreifen, die bei nassen Bedingungen sehr schnell aufgeben. Wenn es nass bleibt bis Sonntag, haben wir glaube ich gar nicht genug Sätze."

Ob Regen oder trockene Piste ist dem Williams-Youngster im Qualifying egal. "Wir waren bei beiden Bedingungen gut unterwegs. Ich bin auch wie Rubens Barrichello eine 1:50.1er Zeit gefahren. Die war aber nicht auf dem Zeitentableau, weil in der letzten Kurve die rote Flagge kam."

Timo Glock:

Timo Glock erwischte einen positiven Start ins Belgien-Wochenende. "Das erste Training war gut. Da waren wir im Regen gut unterwegs. Ich war happy." Am Nachmittag lief es dann nicht mehr nach Plan. Schon nach 15 Minuten schlug der Odenwälder mit seinem Virgin in den Reifenstapel ein. "Da bin ich dann auf Intermediates mit dem hinteren rechten Rad auf den weißen Streifen gekommen und abgeflogen", gibt Glock den eigenen Fehler zu.

Die Mechaniker bei der jungen Mannschaft werden einen kürzeren Feierabend machen. Eine größere Reparatur ist nötig, um das Auto wieder fahrbereit zu machen: "Ich glaube schon, dass relativ viel kaputt gegangen ist. Vorne am Frontflügel alles weg, rechte vordere Radaufhängung, und hintere Aufhängung kaputt." Am Samstag hofft der Deutsche wieder auf Regen. "Ich glaube schon, dass es im Nassen etwas besser für uns aussieht."

Michael Schumacher:

Wie der erste Trainingstag für Michael Schumacher gelaufen ist, erfahren Sie hier:

>> Schumacher: "Genau die Umstände, die ich brauche"

Adrian Sutil:

Wie Adrian Sutil in das Spa-Wochenende gestartet ist, lesen Sie hier:

>> Adrian Sutil: Force India wieder in gewohnter Spa-Form

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