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Formel 1: Die deutschen Formel 1-Piloten in China

Bis auf Rosberg keiner richtig happy

GP China 2010 Foto: xp 51 Bilder

Das Ergebnis für Team Deutschland ist zwiegespalten. Während Nico Rosberg über Platz drei jubelte, war der Rest eher unzufrieden mit dem Ergebnis. Timo Glock konnte noch nicht einmal starten, Adrian Sutil beschwerte sich über Sebastian Vettel.

18.04.2010 Bianca Leppert

Nico Rosberg:

Mercedes GP-Pilot Nico Rosberg gehörte am Sonntag vermutlich zu den glücklichsten Menschen im Fahrerlager. Sein Vorsprung auf Teamkollege Michael Schumacher war deutlich. Entscheidend dafür war vor allem die Strategie, am Anfang des Rennens nicht auf Intermediates zu wechseln. "Ich habe diesen Rat vom Team bekommen. Ich und mein Ingenieur haben dann entschieden, okay, bleiben wir draußen", erklärte Rosberg.

Ganz so einfach war es allerdings nicht. Die Runden mit Slicks auf feuchter Pisten gerieten für Rosberg zum Eiertanz. "Du sagst dir, bitte lass es aufhören zu regnen, bitte lass es aufhören zu regnen." Für den Mut wurde Rosberg belohnt. Zum ersten Mal in dieser Saison sammelte er Führungskilometer. "Es war ein schön, das Rennen für eine längere Zeit anzuführen. Aber ich glaube, ich habe ein bisschen mehr Reifenverschleiss als Jenson gehabt und als es angefangen hat, etwas mehr zu regnen, habe ich mehr Probleme bekommen und einen Fehler gemacht. Deshalb hat mich Jenson überholt."

Adrian Sutil:

Zwischenzeitlich lag Adrian Sutil im Rennen auf aussichtsreicher Position, doch letztlich reichte es nur für Platz elf. Der Gräfelfinger musste ohne Punkte nach Hause reisen. Dennoch war er nach dem Rennen positiv gestimmt. "Ich bin nicht enttäuscht", sagte der Force India-Pilot.

Sein Rennen war von Zweikämpfen geprägt. Es waren so viele, dass sich Sutil nach dem Rennen noch nicht einmal mehr an alle erinnern konnte. Einer blieb ihm jedoch schon im Gedächtnis. Es war der Kampf zwischen ihm, Sebastian Vettel und Mark Webber. Beide Red Bull zogen an Sutil vorbei. "Sebastian Vettel sollte darüber nachdenken, wie er überholt", meckerte der 27-Jährige.

Nico Hülkenberg:

Wieder ein Wochenende zum Vergessen für Nico Hülkenberg. Der Williams-Pilot rettete sich im Chaos-Rennen von China nur noch vor den HRT-Fahrern Bruno Senna und Karun Chandhok ins Ziel. Entsprechend fällt sein Fazit aus. "Es war ein hartes Rennen und nicht gerade zufriedenstellend für das Team", sagte "Hülk"

Trotzdem gelang es ihm, dem Ganzen auch etwas Positives abzugewinnen. "Es war eine gute Erfahrung für mich eine ganze Renndistanz zu fahren und mich auf die verschiedenen Wetterbedingungen einzustellen. Es war hilfreich zu sehen, wie sich das Auto und die Reifen verhalten. Nun haben wir viele Daten für ähnliche Rennen in der Zukunft."

Was das Ergebnis angeht, ist Hülkenberg aber natürlich nicht zufrieden. "Da ist nicht mal in der Nähe davon, wo wir sein wollen."

Timo Glock:

Vierter Grand Prix, vierter Ausfall. Timo Glock bleibt momentan nicht gerade viel Grund zur Hoffnung. Zumal dieser Grand Prix in China der kürzeste von allen war. Der 28-Jährige sah noch nicht einmal die Lichter der Startampel ausgehen. Er blieb bereits zum Beginn der Einführungsrunde auf seinem Startplatz stehen und wurde in die Garage geschoben.

"Ich hatte Probleme mit dem Motor und am Vorstart Druck im Ventilsystem verloren", sagte Glock. Am Samstag sprach der Virgin-Pilot noch davon, dass er keine rote Lampe im Auto aufleuchten sah. "Das Problem kam aus dem Nichts und wir konnten nichts machen, um noch zu starten."

Glocks Teamkollege Lucas di Grassi hatte auch nicht viel mehr Glück. Er kämpfte ebenfalls mit der Technik. "Lucas hatte eine Getriebeproblem", sagte Glock. Immerhin konnte sein Teamkollege noch einige Runden des Rennens fahren, nachdem man ihn mit ein paar Runden Rückstand auf die Reise geschickt hatte. Aber auch Di Grassis Rennen war vorzeitig zu Ende. Glock muss frustriert sein, sieht Virgin bei all den Problemen doch kein Land. Aber in seiner lockeren und gelassenen Art meinte er: "Es ist so wie es ist."

Sebastian Vettel:

Wie das Rennen für Sebastian Vettel gelaufen ist, lesen Sie hier:

>> Vettel im Interview: "Viele Dinge haben uns den Sieg gekostet"

Michael Schumacher:

Was Michael Schumacher am Sonntag in Shanghai erlebt hat, lesen Sie hier:

>> Schumacher: "Ein Rennen zum Vergessen"

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