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Deutsche F1-Piloten in Monza

Deutscher Pulk im vorderen Mittelfeld

Nico Hülkenberg Foto: xpb 22 Bilder

Fünf deutsche Piloten stehen in der Startaufstellung von Monza zwischen den Positionen sechs und zwölf. Alle fünf hoffen am Sonntag auf Punkte für die WM-Wertung. Timo Glock warfen Probleme mit Reifen und Getriebe bis ans Ende des Feldes.

11.09.2010 Tobias Grüner, Michael Schmidt

Adrian Sutil:

Vor einem Jahr machte Adrian Sutil in Monza ein deutlich glücklicheres Gesicht nach dem Qualifying. Damals ging es überraschend bis auf Rang zwei nach vorne. 2010 blieb der Deutsche auf Rang elf knapp in der zweiten Runde hängen. "Unser Vorteil ist dahingeschrumpft", stellte der Force India-Pilot nüchtern fest. "Das ist aber keine große Überraschung. Das hat sich schon am Freitag in den ersten Runden angedeutet, dass uns eine gute Sekunde fehlt. Das hat sich leider auch am restlichen Wochenende nicht geändert."

Im Gegensatz zur Konkurrenz funktioniert der F-Schacht mit dem flacheren Monza-Flügel nicht. "Es machte keinen Unterschied, wenn man ihn aktivierte. Deshalb haben wir ihn abgebaut." Mit dem flachen konventionellen Flügel fand Sutil kein Grip. "Die Runde war ansonsten gut. Aber die fünf Hundertstel, die für die Top Ten gefehlt haben, konnte ich einfach nicht gewinnen." Für das Rennen hofft Sutil, dass er wieder ein paar Punkte auf Michael Schumacher gutmachen kann. "Wenn er Fünfter wird und ich Sechster, dann wäre das aber auch okay", grinste Sutil.

Nico Hülkenberg:

Nico Hülkenberg strahlte nach Platz acht im Qualifying von Monza. "Das hätte ich nicht gedacht, dass es so positiv aussieht. Eigentlich hatte ich eher damit gerechnet, dass wir knapp hinter den Top Ten stehen." Doch am Samstag ging es mit einem neuen Cosworth-Motor plötzlich richtig gut nach vorne. "Das hat man schon gespürt, dass ein neuer Motor drin ist. Auch unsere neuen Flügel, die auf geringen Luftwiderstand ausgelegt sind, haben sehr gut funktioniert."

Allerdings war Rubens Barrichello im zweiten Williams mit identischem Material unterwegs und konnte seinen jungen Teamkollegen nicht das Wasser reichen. Mit dem guten Ergebnis bestätigte "Hülk" das gute Quali-Resultat von Spa: "Ich freue mich, dass mein Aufwärtstrend weiter geht. Ich fühle mich einfach immer wohler im Auto." Große Hoffnung, dass es am Sonntag noch weiter nach vorne geht, hat der junge Deutsche aber nicht. "Da ist nur noch Rosberg mit mir auf einem Level. Die anderen sind einfach zu weit entfernt."

Nico Rosberg:

Nico Rosberg war mit seinem Training zufrieden. Platz sieben in der allerletzten Sekunde. Zum elften Mal vor Michael Schumacher. "Das ist da, wo wir im Augenblick hingehören", urteilte sein Chef Ross Brawn. Nico fügte hinzu: "Ich habe das perfekte Setup erwischt und das Maximum aus dem Auto herausgeholt. Trotzdem sollte es für uns nicht zur Routine werden, uns mit siebten Plätzen zufrieden zu geben." Der Blondschopf glaubt, dass er im Rennen noch ein oder zwei Plätze gutmachen kann: "Im Renntrimm sind wir etwas besser als unter Qualifikationsbedingungen."

Timo Glock:

Timo Glock belegte Platz 21 im Training, doch er wird am Sonntag vom letzten Startplatz aus ins Rennen gehen. Ein Wechsel der Kraftübertragung wirft ihn automatisch fünf Startplätze zurück. Glock kann mit der Strafversetzung leben, war er doch einigermaßen zufrieden mit seinem Auto und seinem Training. "Mit dem ersten Satz Reifen lief es gut. Als ich mit dem zweiten Satz raus bin, ist das Auto beim Anbremsen der Schikane sofort hinten ausgebrochen. Das ist absolut untypisch für einen neuen Satz Reifen. Auch den Rest der Runde hatte ich nur Übersteuern. Komisch, denn die Reifendrücke haben gepasst. Vielleicht habe ich die Reifen nicht richtig angewärmt."

Gerne hätte Glock noch die Lotus-Konkurrenten eingeholt. "Durch die Probleme gingen mir die zwei Zehntel verloren, die ich normalerweise mit dem zweiten Satz raushole. Und so hätte ich die Zeit von Liuzzi und Kovalainen geknackt." Glock war auch an der zweiten Strafe im Training beteiligt. Vitaly Petrov behinderte den Virgin-Piloten in der ersten Schikane. Glock zuckte mit den Schultern: "Petrov kam aus der Box und ist mir einfach vors Auto gefahren. Es hat nichts an meinem Startplatz geändert, aber Regeln sind Regeln."

Sebastian Vettel:

Wie das Qualifying für Sebastian Vettel gelaufen ist, lesen Sie hier:

>> Sebastian Vettel: Wo sind die fehlenden zwei bis fünf km/h?

Michael Schumacher:

Was Michael Schumacher am Samstag in Monza erlebt hat, lesen Sie hier:

>> Michael Schumacher: Schumi denkt nur noch an 2011

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