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GP England: Deutsche F1-Piloten in Silverstone

Zufriedenheit bei den Deutschen

Adrian Sutil Foto: xpb 29 Bilder

Sutil vs. Vettel, Vettel vs. Schumi, Sutil vs. Schumi. Der GP England bot den Fans jede Menge spannende deutsche Duelle. Nico Rosberg krönte die Bilanz mit einem Podiumsplatz und Timo Glock sieht endlich einen Aufwärtstrend bei Virgin.

11.07.2010 Bianca Leppert

Nico Rosberg:

Nico Rosberg holte Mercedes GP wieder aus dem tiefen Tal und bescherte den Silberpfeilen den dritten Podestplatz. "Das Resultat habe ich dem großen Fleiß des Teams zu verdanken, die Dinge nach dem katastrophalen Wochenende in Valencia wieder zu drehen. Sie haben einen großen Schritt nach vorn gebracht. Das andere Dankeschön geht an die Strategen. Sie haben einen tollen Job gemacht und mich mit dem Optionsreifen draußen gelassen. Ich bin in einer guten Runde reingekommen und vor Robert und Fernando rausgekommen."
 
Ganz ohne Probleme lief es aber nicht. In Runde 21 berührte sich Rosberg und Jaime Alguersuari. "Ich glaube dabei ist etwas kaputt gegangen", meinte Rosberg. "Ich habe es im Fernsehen gesehen, dass ein Teil weggeflogen ist. Er fuhr mir in die Seite oder wir haben uns berührt." Trotzdem konnte Rosberg Jenson Button noch hinter sich halten. "Jenson war nah dran", berichtet Rosberg. "Aber es war einfacher ihn als Alonso hinter mir zu halten, weil sie mehr Probleme in schnellen Kurven hatten, deshalb konnte er nicht folgen."

Adrian Sutil:

Adrian Sutil hatte im Rennen mehr als genug zu tun. Langweilig wurde dem Force India-Pilot wohl zu keinem Zeitpunkt. Zunächst kämpfte er mit den Reifen. "Es war ein aufregendes Rennen mit den harten Reifen. Wir wollten damit eigentlich lange damit fahren und erst am Ende reinkommen, aber in Runde 15 habe ich mir weiche Reifen geholt."
 
Die verbleibenden 37 Runden waren daraufhin schwierig. "Aber ich hatte einen Vorteil nach der Safety Car-Phase weil die Reifen schon auf Temperatur waren. Nur in den letzten zehn Runden wurde es schwierig, weil die Reifen abgebaut haben."
 
Aber nicht nur die Reifen hielten Sutil auf Trab. Auch die Konkurrenz. Pedro de la Rosa krachte er ins Heck, mit Sebastian Vettel lieferte lieferte er sich einmal mehr ein langes Duell. "Vettel ist mir hinten ans Heck gekracht", meinte Sutil und eröffnete damit eine neue Runde im Kampf Vettel gegen Sutil. "Das war nicht in Ordnung von ihm. Aber es war abzusehen, dass er es mit der Brechstange versucht."
 
Auch mit Michael Schumacher geriet er aneinander. "Es war nicht einfach ihn zu überholen. Aber er hat einen Fehler gemacht und im neuen Komplex konnte ich ihn angreifen. Wir haben spät gebremst und uns berührt. Aber es war cool."

Nico Hülkenberg:

Nico Hülkenberg war schon in Valencia auf Punktekurs, fiel dann allerdings aus. In Silverstone hat es nun endlich wieder einmal nach dem ersten Punkt in Malaysia wieder geklappt. "Die Strategie war heute der Schlüssel", erklärt Hülkenberg. "Wenn ich früh gestoppt hätte, wäre es niemals so gekommen. Meine Pace war noch gut, auch auf den abgelutschten alten Reifen. Von daher war es eine gute Strategie. Ich habe dem Team gesagt, das ich schneller konnte, als ich hinter Petrov war. Meine Reifen fühlten sich noch gut an. Wir sind so lange draußen geblieben, so lange die Pace noch gut aussah."
 
Der selbstkritische Hülkenberg sah aber auch noch Verbesserungspotenzial.  "Mit einem besseren Start und einer besseren ersten Runde hätten wir eventuell noch mehr herausholen können." Zum Schluss lag der Youngster nur noch knapp eine halbe Sekunde hinter Schumacher. "Wäre noch etwas drin gewesen, hätte ich es versucht. Aber es ging leider nicht."
 
Trotzdem kann der Williams-Pilot zufrieden sein. Schließlich lässt das neue Aero-Paket auch auf bessere Resultate in Zukunft hoffen. "Ich denke schon, dass wir peu a peu unser Auto verbessert haben", meint "Hülk". "Es liegt jetzt daran wie sich die anderen Teams weiterentwickeln."

Timo Glock:

Für Timo Glock lief das Rennen in Silverstone ganz zufrieden stellend. "Es war ganz ok", meinte der Virgin Pilot zu Platz 18. "Ich hatte ein Problem am Start und Plätze an Heikki und Jarno verloren. Aber bis zum Boxenstopp von Heikki konnten wir den Speed gut mitgehen. Wir sind dann zwei Runden länger draußen geblieben."
 
Danach war Glock vor Kovalainen. Doch als er auf die Jagd nach Jarno Trulli ging, verlor er das Heck seines Virgin und Kovalainen ging wieder vorbei. Kleiner Trost: Glocks schnellste Runde war besser als die von Trulli. "Das zeigt, dass wir auf dem gleichen Level sind."

Michael Schumacher

Was Michael Schumacher am Sonntag in Silverstone erlebt hat, lesen Sie hier:
>> Kein guter Tag für Schumacher

Sebastian Vettel:

Was Sebastian Vettel über das Rennen in Silverstone denkt, lesen Sie hier:

>> "Ich streue nicht noch Salz in die Wunde"

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