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Formel 1: Die deutschen Formel 1-Piloten beim GP Spanien

Rosberg erwischt "Katastrophenwochenende"

Schumacher und Rosberg Foto: dpa 30 Bilder

Der Grand Prix von Spanien bot mehr Action als erwartet. Für die sechs deutschen Piloten lief allerdings nicht alles glücklich. Nur Adrian Sutil konnte sich bedingungslos über sein Ergebnis freuen. Nico Rosberg erlebte dagegen ein "Katastrophenwochenende".

09.05.2010 Tobias Grüner

Timo Glock:

Das erste Mal sah Timo Glock in dieser Saison die Ziellinie. Dabei blieb der Deutsche drei Runden hinter Sieger Mark Webber. "Mehr ist auch gar nicht möglich. Weil wir nach dem ersten Boxenstopp wegen den blauen Flaggen keine Chance haben, eine normale Rennpace zu fahren. Ich habe vielleicht 15 freie Runden gehabt und danach nur noch blaue Flaggen."

Immerhin konnte Glock im Rennen den Rückstand auf Lotus verringern. "Ich glaube, wir wären sogar einen Tick schneller gewesen", freute sich der Virgin-Pilot. "Hinter Jarno (Trulli) war es aber schwierig. Ich bin immer wieder rangefahren, aber zum Vorbeifahren ist keine Chance. Ich habe gehofft, ihn bei einer Überrundung zu schnappen, aber irgendwann ging es nur noch darum, das Auto ins Ziel zu bringen."

Nico Rosberg:

Der Verlierer des Rennwochenendes heißt Nico Rosberg. Zwar gehört Barcelona generell nicht zu den Lieblingsrennstrecken des Mercedes-Piloten, doch in diesem Jahr lief es besonders schlecht. "Es war ein Katastrophenwochenende hier und ich mach mir ehrlich Sorgen", stöhnte Rosberg kurz nachdem er auf Platz 13 die Ziellinie überquert hatte. Von WM-Platz zwei rutschte der Silberpfeil-Shootingstar auf Rang fünf ab.

Von Beginn an erwischte Rosberg einen gebrauchten Tag. "Beim Start zum Rennen wurde ich von Robert Kubica, der mich wohl nicht gesehen hat, abgedrängt. Dann verlor ich weitere Zeit beim ersten Boxenstopp." Der Frust über das verkorkste Wochenende saß tief. Teamkollege Schumacher kam auf Rang vier deutlich besser zurecht. "Ich bin enttäuscht, erstmals in dieser Saison keine Punkte geholt zu haben. Wir sind mit guten Verbesserungen am Auto angereist, doch sie haben sich für mich noch nicht so positiv ausgewirkt."

Nico Hülkenberg:

Mit Platz 13 im Qualifying konnte Nico Hülkenberg noch gut leben. Im Rennen musste der junge Williams-Pilot dann eine Enttäuschung nach der anderen hinnehmen. Dabei ging es eigentlich gar nicht so schlecht los: "Ich hatte einen gar nicht so schlechten Start", beginnt der Emmericher seine Rennanalyse. "Doch danach hatte ich immer das Gefühl, dass ich in den ersten Kurven der Runde immer an der falschen Stelle zur falschen Zeit war. Das habe ich immer noch nicht verstanden warum."

Nach dem ersten Stopp wollte Hülkenberg noch einmal richtig angreifen, ging dabei aber etwas zu forsch zu Werke: "Ich bin von der Strecke abgekommen und habe das Auto beschädigt. Danach hatte ich weniger Abtrieb. Von da an wurde es ein sehr schwieriges Rennen für mich." Die Schadensbegrenzung endete schließlich auf Rang 15 und damit sechs Plätze hinter seinem Teamkollegen Rubens Barrichello."

Adrian Sutil:

Nach dem erstmalig verpassten Q3 im Qualifying sollte es im Rennen umso besser laufen für Adrian Sutil. "Ich hatte einen super Start und konnte mich gleich auf Platz acht vorarbeiten", freute sich der Force India-Pilot. Danach musste der Gräfelfinger die Position eigentlich nur nach Hause bringen. "Es war nicht easy. Robert (Kubica) kam immer ein bisschen näher dran, dann konnte ich nachlegen und war wieder ein bisschen weiter weg. Wir haben uns immer gegenseitig gehetzt."

Am Ende konnte sich Sutil den Titel "Best of the Rest" als schnellster Pilot außerhalb der vier Top-Teams gutschreiben lassen. "Wir haben letztendlich alles richtig gemacht. Auch bei den Boxenstopps hat alles gepasst. Ich bin einfach super zufrieden." Durch den Defekt bei Lewis Hamilton gab es kurz vor Schluss sogar noch einen Platz gratis geschenkt. "Ich habe das gesehen in der vorletzten Runde, dass Lewis rausgeflogen ist. Sowas tut immer gut. Man ist nicht schadenfroh, aber Siebter ist besser als Achter."

Michael Schumacher:

Was Michael Schumacher zu seinem Rennen gesagt hat, lesen Sie hier:

>> Michael Schumacher: Gutes Ergebnis, schlechte Laune

Sebastian Vettel:

Im Interview erklärt Sebastian Vettel, was er am Sonntag in Barcelona erlebte:

>> Sebastian Vettel: "Das Team wollte, dass ich aufhöre"

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