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Deutsche F1-Piloten in Singapur

Team Deutschland mit durchwachsenem Start

Adrian Sutil Foto: xpb 22 Bilder

Der Trainingsfreitag verlief für die sieben deutschen Piloten nicht immer nach Plan. Den spektakulärsten Abflug legte Adrian Sutil hin, der mit seinem Force India in der Schikane abhob. Nur Sebastian Vettel hatte keinen Grund zu klagen.

24.09.2010 Tobias Grüner, Michael Schmidt

Nick Heidfeld:

Nick Heidfelds erster Arbeitstag für Sauber endete mit Platz 13. Hoffentlich kein schlechtes Omen. "Ich bin mit dem Resultat zufrieden, wenn man bedenkt, dass ich zum ersten Mal im Auto saß und in der Trainingspause kaum Zeit hatte, das Setup zu optimieren", resümierte Quick Nick, der nur 0,120 Sekunden auf Kamui Kobayashi verlor. Das Lampenfieber war vorbei, als Heidfeld im Auto saß: "Da liegt der Fokus nur noch auf dem Fahren. Ich hoffe, dass ich noch weit von dem weg bin, was ich mit diesem Auito erreichen kann." 2,898 Sekunden Rückstand auf Vettels Bestzeit sind halt doch eine Menge Holz.

Nico Hülkenberg:

160 Minuten lang lieferte sich Nico Hülkenberg mit seinem Teamkollegen Rubens Barrichello ein Duell um Zehntelsekunden. Und das, obwohl er noch nie zuvor in Singapur gefahren war. "Eine mental anstrengende Strecke, weil du dich nirgendwo ausruhen kannst und weil es so einfach ist, das Auto in die Mauer zu lehnen." Am Ende fehlten Hülkenberg 0,8 Sekunden auf den Brasilianer. "Ich habe den Versuch mit den weichen Reifen nicht richtig hingekriegt", entschuldigte sich der Deutsche.

Timo Glock:

Für Timo Glock begann der Trainingsfreitag vielversprechend. "Als es am Anfang noch feucht war, konnte ich lange die Bestzeit halten. Das hatte ich nicht erwartet. Vor allem im Nassen hat es heute richtig Spaß gemacht." Später musste er sich der Konkurrenz von Lotus aber doch noch knapp geschlagen geben. "Das sagt noch nicht viel. Ich hoffe, dass ich morgen noch etwas herausquetschen kann."

Adrian Sutil:

Adrian Sutil verabschiedete sich spektakulär aus dem zweiten Training. Der Deutsche nahm die Kerbs in der Schikane etwas zu optimistisch, stieg mit seinem Force India auf und demolierte sich bei der Landung die Aufhängung. Zu allem Übel gab es von der FIA auch noch einen 10.000 Dollar-Strafzettel wegen gefährlicher Fahrweise, weil Sutil versuchte, sich mit seinem dreirädrigen Boliden noch zur Box zu schleppen. "Das ist ziemlich enttäuschend", erklärte Sutil später über sein Malheur. "Leider konnte ich meinen Run auf weichen Reifen nicht fahren. Aber das Auto sieht besser aus als im letzten Jahr. Ich denke wir können noch viel erreichen."

Nico Rosberg:

Auch für Nico Rosberg lief der Trainingsfreitag enttäuschend. "Es ist schon ein bisschen erschreckend, wie weit wir weg sind. Wir müssen mal schauen warum. Leider sieht es so aus, als würden wir sogar noch das Beste aus dem Auto rausholen. Da läuft eigentlich nichts falsch", zuckt der Deutsche mit den Schultern. Auch die Bedingungen behagten dem Silberpfeil-Piloten nicht. "Auf feuchter Strecke war es zunächst schwierig, etwas zu lernen. Erst im zweiten Training konnten wir am Setup arbeiten."

Michael Schumacher:

Wie die Singapur-Premiere für Michael Schumacher lief, lesen Sie hier:

>>Michael Schumacher: Mercedes nur auf feuchter Piste schnell

Sebastian Vettel:

Was Sebastian Vettel am Freitag erlebt hat, erfahren Sie hier:

>> Sebastian Vettel: Nur Alonso auf Vettel-Niveau

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