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Deutsche F1-Piloten beim GP Ungarn

Vettel fährt in eigener Liga

Sebastian Vettel Foto: Red Bull 24 Bilder

Sebastian Vettel überstrahlte am ersten Trainingstag von Ungarn die Konkurrenz. Die anderen fünf deutschen Piloten mussten dagegen größtenteils mit ihrem Auto und der Strecke kämpfen. Die Prognosen für das Qualifying sind dementsprechend wechselhaft.

30.07.2010 Tobias Grüner

Sebastian Vettel:

Sebastian Vettel war der dominante Mann am Freitag. Bestzeit am Vormittag. Bestzeit am Nachmittag. Die Favoritenrolle lässt sich so nur sehr schwer abschütteln: "Es ist schon ganz gut gelaufen", gab der Red Bull-Pilot zu. "Die Zeiten am Freitag sind aber immer ein bisschen irrelevant. Wir waren auch nicht immer allzu schwer unterwegs. Wir hatten aber keine Probleme. Wichtig ist, dass man vorne dabei ist."

Für das Qualifying erwartet Vettel keinen Durchmarsch: "Ich denke schon, dass es noch enger wird. Ferrari war vor allem am Nachmittag wieder stark. Am Vormitag war es schwer zu lesen. Da waren wir auch überrascht, wie weit wir vorne waren." Aber auch McLaren hat der Deutsche noch auf der Rechnung: " Das hat man in diesem Jahr schon oft gesehen, dass die über Nacht einen Schritt nach vorne machen können."

Nico Rosberg:

Während sich Michael Schumacher nach dem Training vom Ergebnis ernüchtert zeigte, wollte Nico Rosberg den Abwärtstrend nicht bestätigen – obwohl er am Nachmittag nur auf Rang 13 landete: "Ich bin heute keine Rundenzeit gefahren. Ich hatte Verkehr. Meine Platzierung ist somit nicht repräsentativ." Die Hoffnung auf ein gutes Ergebnis im Qualifying hat der Deutsche noch nicht aufgegeben: "Es wird nicht einfach, aber ich hoffe, dass wir in dem üblichen Bereich sind: Hinter Ferrari, McLaren und Red Bull."

Platz sieben ist momentan das Maximum für das Mercedes-Werksteam. Allerdings waren die Hoffnungen schon vor dem Wochenende gering: "Wir mussten einige Teile zurückrüsten und sind nicht so schnell, wie wir sein wollten. Außerdem war die Strecke heute schneller als wir erwartet haben." Mit dem Sieg hat Rosberg nichts zu tun. Der Silberpfeil-Pilot kann nur staunen, welche Zeiten die Spitze vorlegt: "Die Red Bull sehen wirklich sehr schnell aus. Das wird schwer da in nächster Zeit ranzukommen."

Timo Glock:

Timo Glock ist zufrieden und verwirrt zugleich. Der Hesse landete mit 5,2 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit auf Platz 20. Ausnahmsweise vermeldete der Virgin-Pilot einen Tag ohne technische Probleme. "Trotzdem sind wir langsamer als die Lotus, und wir wissen nicht recht warum. Ich verliere im Mittelsektor zuviel Zeit. Das Auto fühlt sich aber gut an. Deshalb kann ich nicht sagen, ob der Zeitverlust aufgrund der Mechanik oder der Aerodynamik zustande gekommen ist."

Nico Hülkenberg:

Nico Hülkenbergs erster Auftritt im Formel 1-Auto am Hungaroring endete mit einem achten Platz am Ende des ersten Trainingstages. "Es war ein ordentlicher Freitag. Wir haben viel getestet, die beiden Reifentypen miteinander verglichen und unterschiedliche Spritladungen ausprobiert. Das Auto fühlt sich wie bei den letzten Rennen sehr gut an. Ein Platz in den Top Ten sollte wieder möglich sein.

Michael Schumacher:

Wie der erste Trainingstag für Michael Schumacher lief, erfahren Sie hier:

>> Michael Schumacher: Unser Auto sieht nicht gut aus

Adrian Sutil:

Wie der Diffusor-Test bei Adrian Sutil lief, lesen Sie hier:

>> Adrian Sutil: Force India beendet Diffusor-Experiment

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