Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Deutsche Weltmeister-Tipps

Schumi pro Vettel - Heidfeld tippt auf Webber

Sebastian Vettel Foto: Red Bull 75 Bilder

Der letzte deutsche Formel 1-Weltmeister hieß Michael Schumacher. Sechs Jahre danach drückt der Rekordchampion dem deutschen WM-Kandidaten Sebastian Vettel die Daumen. Nick Heidfeld tippt dagegen auf Mark Webber.

06.10.2010

Zwei drücken Sebastian Vettel die Daumen, zwei sehen Fernando Alonso vorn, und zwei andere räumen Mark Webber die besten Chancen ein. Die Meinungen der deutschen Fahrerkollegen von Vizeweltmeister Vettel gehen bei der WM-Frage auseinander. "Ich habe ja nun schon sehr häufig gesagt, dass Sebastian der Fahrer ist, dem ich die Daumen drücke. Auf jeden Fall bringt er alles mit, was man für den Gewinn des Titels braucht", sagte Mercedes-Pilot Michael Schumacher vor dem Großen Preis von Japan an diesem Sonntag

Etwas Entscheidendes fehlt dem Red-Bull-Piloten aus Heppenheim allerdings: Punkte. Vor dem Japan-Grand-Prix liegt Vettel auf dem vierten Platz der WM-Wertung, 21 Zähler hinter seinem australischen Teamkollegen Webber (202). "Er sitzt im schnellsten Auto, auch wenn nicht mehr so überlegen, wie vor einigen Rennen", meinte Nick Heidfeld über den WM-Spitzenreiter. Webber habe bisher wenig Fehler gemacht und scheint mit dem Druck klar zu kommen. Also legte sich Noch-Sauber-Pilot Heidfeld in einer dpa-Umfrage fest: "Ich tippe auf Webber."

Auch Sutil setzt auf Mark Webber

Landsmann Adrian Sutil pflichtete ihm bei. "Ich denke, Webber hat die größten Chancen. Ihm sollten gute Ergebnisse reichen, er muss nicht mehr zwingend siegen", betonte der Force-India-Fahrer aus Gräfelfing. Er gebe Lewis Hamilton, Alonso und Vettel aber auch noch eine gute Chance. "Von ihnen darf sich aber keiner mehr einen Fehler oder Ausfall leisten." Titelverteidiger Jenson Button, der vier Punkte weniger hat als Vettel, steht bei kaum einem Kollegen mehr auf der Rechnung.

Nico Rosberg liefert dafür eine Erklärung Der McLaren kann bei den finalen Rennen in Japan, Südkorea, Brasilien und Abu Dhabi nicht mit den "Roten Bullen" oder der "Roten Göttin" mithalten. "Die besten Chancen haben momentan Fernando Alonso oder die Red-Bull-Fahrer, da sie das bessere Auto haben als zum Beispiel die McLaren-Fahrer", sagte Schumachers Mercedes-Teamkollege.

McLaren aus dem Spiel?

"Button wird es schwer haben. Hamilton darf nicht noch mal ausfallen", fügte Virgin-Pilot Timo Glock hinzu, nachdem Hamilton im zweiten McLaren-Mercedes bei den vergangenen zwei Rennen nicht das Ziel erreicht hatte.

Im Gegensatz zu Alonso. Der Ferrari-Star hat nach zwei Siegen nacheinander nur noch 11 Punkte weniger als Webber. "Mein Tipp ist Alonso, weil er der Nervenstärkste ist. Er war schon zweimal Weltmeister und kann mit der Situation umgehen", befand Williams-Pilot Nico Hülkenberg.

Glock gibt sich patriotisch

Hinzu kommt, dass Alonso für klare Verhältnisse bei Ferrari gesorgt hat: Der Champion von 2005 und 2006 ist die unumstrittene Nummer eins, im Gegensatz zu den anderen vier WM-Kandidaten muss er seinen Teamkollegen Felipe Massa nicht fürchten. In diesem Zusammenhang meinte Heidfeld über Spitzenreiter Webber: "Sein Nachteil mag sein, dass sein Teamkollege mehr Punkte wegnehmen kann, als das bei den anderen beiden der Fall ist."

Wer an diesem Sonntag in Suzuka leer ausgeht, kann im Titelkampf schon (vor)entscheidend zurückfallen. Raus wird er dennoch nicht sein. In dieser WM könne noch alles passieren, meinte Glock. Eines steht für ihn aber fest: "Ich drücke natürlich Sebastian Vettel die Daumen. So viel Patriotismus muss sein."

Umfrage
Wer wird Formel 1-Weltmeister 2010?
Ergebnis anzeigen
Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden