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Deutsche Piloten in Bahrain

Hülk und Vettel hoffen auf Steigerung

Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - GP Bahrain - Sakhir - 4. April 2014 Foto: xpb 100 Bilder

Für die 4 deutschen Piloten lief es im Training mit unterschiedlichem Erfolg. Nico Rosberg hat nur einen einzigen Gegner. Bei Nico Hülkenberg und Sebastian Vettel gibt es noch Luft nach oben. Und Adrian Sutil muss nach seinem Sauber-Defekt Schadensbegrenzung betreiben.

04.04.2014 Tobias Grüner

Nico Rosberg:

Nico Rosberg geht zusammen mit Teamkollege Lewis Hamilton als Favorit in das Qualifying. Im Training waren die Silberpfeile nicht zu stoppen. Entsprechend zufrieden zeigte sich Rosberg: "Momentan sieht es gut aus. Wir sind wieder schnell. Bahrain ist eine Motorenstrecke. Und wir haben einen sehr guten Motor. Es macht natürlich immer Spaß, wenn man vorne fährt."

"Es sieht so aus, als ginge es zwischen mir und meinem Teamkollegen aus. Der ist wie immer gut unterwegs. Das wird eine große Herausforderung." Nicht nur für die erste Startreihe sieht es gut aus für Rosberg, auch bei der Rennvorbereitung mit Longruns wurden Fortschritte gemacht: "Da haben wir in Malaysia viel gelernt und die Verbesserungen konnte ich heute schon spüren."
 
Nur die kühleren Temperaturen bereiten ein wenig Sorgen. "Die Reifen werden am Ende eines Stints fast schon zu kalt. Alles ist anders, als man es gewohnt war. Eine komplett neue Herausforderung." Auch was den Schlafrhythmus angeht, musste sich Rosberg umstellen: "Es ist fast wie Jetlag. Abends geht es erst um 1 Uhr ins Bett und morgens schlafen wir bis in die Puppen.

Sebastian Vettel:

Sebastian Vettel war nach den beiden 90-minütigen Trainingssitzungen einigermaßen zufrieden. "Es war einer der besten Tage für uns hier in Bahrain. Bei den Wintertests sah es hier ja nicht so gut aus. Wir sind jetzt viel zuverlässiger unterwegs und haben die Möglichkeit jede Runde etwas zu lernen und viel auszuprobieren."
 
Am Freitag habe man mit dem Setup experimentiert. Offenbar funktionierte dabei aber noch nicht alles perfekt. "Es ist natürlich eine große Umstellung, weil wir das erste Mal bei Nacht gefahren sind. Die Strecke verändert sich sehr und wird um einiges schneller. Darauf muss man sich erst einmal einstellen und das Auto für morgen verbessern."
 
Die Verwandlung zum Nachtrennen ist aus Fahrersicht kein großes Problem: "Es stehen genug Lampen da. Es ist gut ausgeleuchtet. Es ist natürlich ein bisschen anders, aber es ist keine riesen Umstellung. Die größte Veränderung liegt darin, dass die Strecke deutlich schneller wird."

Nico Hülkenberg:

Nico Hülkenberg zeigte eine gute Pace im Training. Doch die Ansprüche bei Force India sind nach zwei Punkte-Ergebnissen gestiegen: "Wir müssen noch ein wenig an der Balance arbeiten. Die Longruns waren ganz ordentlich. Meine schnelle Runde auf den weicheren Reifen war dagegen nicht ganz perfekt. Da sollte noch einiges mehr gehen. Da mache ich mir keine großen Sorgen. Für die Pole Position reicht es wohl nicht ganz - aber zumindest weiter vorne als heute."

Um weiter am Setup für das Nachtrennen zu arbeiten, bleibt allerdings nur noch die dritte Sitzung vor dem Qualifying - bei Sonnenlicht und heißen Temperaturen. "Das wird nicht ganz einfach. Das dritte Training ist nicht ganz repräsentativ. Wir haben aber schon eine ganz gute Idee, was wir machen können und wo es hingehen soll. Ich hoffe, das Auto reagiert, wie wir es erwarten. Das Potenzial in die Top 10 zu kommen ist sowohl im Qualifying als auch im Rennen da. Das wird aber sicher sehr eng. Das Feld hinter Mercedes ist dicht zusammen."

Adrian Sutil:

Adrian Sutil konnte mit dem Trainingsfreitag nicht zufrieden sein. Ausgerechnet in der einzigen Flutlichtsession fiel sein Auto aus: "Die Batterie ist leer gewesen. Ein bisschen anders als in Malaysia, aber am Ende doch dasselbe. Wir wissen, warum es passiert ist und es ist nicht schwer es zu ändern. Alles okay. Wir haben wegen des Problems aber leider keinen Longrun machen können", erklärt der Bayer.
 
Sutil hofft, dass die Daten von Teamkollege Gutierrez bei der Rennvorbereitung helfen. "Die Balance ist nicht so schlecht. Aber wir müssen uns immer noch überall steigern. Hier geht es viel geradeaus. Da verlieren wir ein bisschen. Wir dürften am Ende mal wieder zwischen Platz 13 und 15 liegen."

Von hinten droht im Qualifying allerdings Gefahr. Lotus hat Sauber schon im Visier. Maldonado kündigte an, im Qualifying vor den Schweizer Autos zu landen. "Das kann durchaus sein", nimmt Sutil die Kampfansage locker. "Aber wir denken langfristig und schauen nicht auf morgen. Das ist eigentlich egal. Ich habe meine Pläne woanders gesteckt. Wir werden uns gut verbessern und dann rechnen wir am Ende ab."

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