Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Deutsche F1-Piloten in Hockenheim

Gelungener Auftakt für Team Deutschland

Sebastian Vettel Foto: Red Bull 24 Bilder

Die sechs deutschen Formel 1-Piloten sind gut in das Heimrennen in Hockenheim gestartet. Adrian Sutil fuhr in der ersten Session Bestzeit, Sebastian Vettel lag am Nachmittag auf Rang zwei. Bis auf Timo Glock rechnen sich alle gute Chancen auf Punkte aus.

23.07.2010 Tobias Grüner

Sebastian Vettel:

Sebastian Vettel beendete die beiden ersten Trainingseinheiten von Hockenheim mit der zweitschnellsten Zeit des Tages. Was die Leistung wert war, konnte der Heppenheimer aber noch nicht sagen. "Es ist schwer einzuschätzen. Auch wegen den Verhältnissen. Die Strecke kann sich sehr schnell ändern. Es kam heute immer darauf an, wann man draußen war und wie viel Wasser noch auf der Strecke war."

Am Ende landete Vettel im Zeitenklassement genau zwischen den beiden Ferrari. Die roten Autos sind somit ein Hauptkonkurrent im Kampf um die Pole Position. "Wir sind gut dabei. Ferrari scheint aber auch sehr stark zu sein, mit beiden Autos. Man darf aber auch die McLaren nicht unterschätzen. Die hatten heute nicht den einfachsten Tag. Da kann morgen schon noch was kommen."

Nico Rosberg:

Nico Rosberg stand in Hockenheim wieder einmal in beiden Trainingssitzungen vor seinem Teamkollegen. Das war für den Mercedes-Piloten am Freitag in Hockenheim jedoch nicht das Wichtigste. "Wir sollten nicht so viel in die Zeiten hineininterpretieren. Wir haben heute getestet, wie gut unser Update funktioniert und das sieht gut aus für das Wochenende." Bei einem Ausflug beschädigte sich der Silberpfeil-Pilot die Nase seines Gefährts. Auf den Silverstone-Streit bei Red Bull angesprochen grinste Rosberg: "Kein Problem. Ich nehm die Nase von Michael."

Auch das schlechte Wetter konnte die gute Laune des Deutschen nicht trüben. "Wenn es auch morgen regnet, dann haben wir dafür wenigstens viel gelernt. Unter diesen Bedingungen sollten wir wirklich gut aussehen." Sollte es allerdings trocken sein, muss im dritten Training noch viel getestet werden. "Die Strecke war heute ja nur kurz trocken. Da konnte man noch nicht viele verschiedene Setups testen."

Adrian Sutil:

Als der Himmel am Vormittag seine Schleusen öffnete, stand wieder einmal der Name von Adrian Sutil ganz oben in der Zeitenliste. Dabei hatte der Gräfelfinger mehr als eine Sekunde Vorsprung vor dem Rest des Feldes. "Das hat mich auch überrascht. Wir sind eigentlich unser ganz normales Programm gefahren und haben keine Showrunde für das Rennen in Deutschland hingelegt. Es kommt hier sowieso mehr drauf an, wie man seine Reifen richtig nutzt und weniger, wie viel Benzin an Bord ist."

Am Nachmittag tauchte Sutil dann allerdings deutlich weiter hinten im Klassement auf: "Ich war immer mit den falschen Reifen und zur falschen Zeit draußen", klagte der Force India-Pilot über Rang 14. Für das Qualifying ist Sutil trotzdem guter Dinge. "Mein Ziel ist es, unter die ersten Zehn zu kommen. Aber wenn es gut läuft, dann ist auch ein Platz um fünf oder sechs drin." Sutil wäre es recht, wenn es auch am Samstag regnen würde. "Ich kenne Hockenheim sehr gut und weiß, welche Linie ich im Nassen fahren muss."

Timo Glock:

Timo Glock kann mit dem ersten Trainingstag zufrieden sein. Platz 12 am Morgen, Rang 19 am Nachmittag, nur 3,2 Sekunden hinter der Bestzeit und zwei Zehntel hinter dem langsameren der beiden Toro Rosso. Endlich ein Tag ohne Probleme. "Es lief fast zu gut. Ich hoffe nur nicht, dass uns das Pech am Samstag wieder einholt." Der positive Aspekt des Tages war, dass sich die Umbauten am Auto wie schon in Silverstone bewährt haben.

Dabei war der modifizierte Frontflügel noch gar nicht an dem Virgin mit der Startnummer 24. "Der kommt erst heute Nacht dran." Im Regen zog Glock zum ersten Mal in diesem Jahr eine große Show ab. "Ich war zeitgleich mit Vettel unterwegs. Auch wenn er vielleicht mehr Benzin an Bord hatte, tut das gut. Und unseren Hauptgegner Lotus haben wir im Moment im Griff. Das Auto fühlte sich auf der nassen Strecke wirklich gut an."

Nico Hülkenberg:

Auch Nico Hülkenberg war mit seiner Trainingsleistung zufrieden. Zweimal stand er unter den Top Ten, das Auto lief gut. "Wir hatten einen positiven Freitag und ich freue mich schon auf den Rest des Wochenendes. Ich denke, wir können hier unseren positiven Trend der letzten Rennen fortsetzen", freute sich der Williams-Rookie. "Ein Platz unter den ersten Zehn sollte auf jeden Fall möglich sein."

Obwohl Williams keine großen Updates nach Hockenheim mitgebracht hat, ist der Rheinländer zuversichtlich. "Im Nassen sahen wir richtig gut aus. Aber auch im Trockenen war es okay." Nachdem die Saison nun zur Hälfte vorbei ist, zog der Youngster auch persönlich ein positives Fazit. "Ich habe mich selbst verbessert und wir haben das Auto verbessert. Jetzt müssen wir diese Richtung nur noch beibehalten, damit es weiter nach vorne geht."

Michael Schumacher:

Wie der erste Trainingstag von Michael Schumacher gelaufen ist, erfahren Sie hier:

>> Schumacher: Fazit durchwachsen - wie das Wetter

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden