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Formel 1: Deutsche F1-Piloten in Monaco

Gelungener Start ins Monaco-Wochenende

Sebastian Vettel Foto: xpb 21 Bilder

Die sechs deutschen Piloten haben am Donnerstag schnell einen guten Rhythmus für die tückische Strecke in Monaco gefunden. Für das Qualifying am Samstag haben alle sechs berechtigte Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis.

13.05.2010 Tobias Grüner

Adrian Sutil:

Mit den Trainingsplätzen acht und neun konnte Adrian Sutil seinen Anspruch auf Punkte in Monaco deutlich untermauern. Entsprechend zufrieden war der Force India-Pilot im Anschluss. "Das Setup war sehr gut. Wir mussten während des ganzen Tages keine großen Änderungen vornehmen. Es gibt für morgen und das Training am Samstag nicht mehr viel zu tun." Probleme sind weit und breit nicht in Sicht. "Wir haben nur ein bisschen Graining mit der weichen Reifenmischung. Aber nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste." Sutil erwartet nach dem perfekten Tag auch einen guten Startplatz. "Für einen Trainingstag sahen wir schon sehr stark aus und können selbstbewusst ins Qualifying gehen."

Sebastian Vettel:

Auch Sebastian Vettel ist zufrieden mit seinem ersten Monaco-Testtag. "Wir konnten viele Runden abspulen heute, was hier immer sehr wichtig ist. Das Auto fühlt sich gut an, aber wenn man sich die Zeiten anschaut, ist es schwer zu beurteilen, wo man steht." Als am Nachmittag schnelle Runden gefahren wurden, küsste der Heppenheimer mit seinem Red Bull allerdings kurz die Mauer. Sein Team rief ihn daraufhin zum Routinecheck an die Box. Als Vettel wieder auf Zeitenjagd ging, hatte es bereits angefangen zu regnen.

"Eines ist klar. Es wird am ganzen Wochenende sehr, sehr eng werden. Die besten vier Teams sind nur durch ein paar Zehntel getrennt und die Spritmenge hat hier keinen so großen Einfluss. Es sieht nach einer Herausforderung aus." Vettel hofft, dass sein Team die Serie von fünf Pole Positions in fünf Rennen in Monaco ausbauen kann. "Im Qualifying sah es in den letzten Rennen immer gut für uns aus. Ich hoffe das geht am Samstag so weiter."

Nico Rosberg:

In seiner Wahlheimat Monaco geht Nico Rosberg immer besonders motiviert an den Start. Entsprechend war der Mercedes-Pilot auch besonders glücklich über die zweitbeste Zeit des Tages. "Wir hatten heute einen positiven Start in das Wochenende. Wir konnten am Nachmittag gute Fortschritte erzielen, nachdem wir am Morgen Zeit mit der Behebung eines Druckstreben-Problems verloren hatten."

Doch nach Platz elf am Vormittag konnte Rosberg sein Tempo am Nachmittag deutlich steigern. "Die Rundenzeiten haben in der zweiten Session ganz vielversprechend ausgesehen und ich habe mich wohl im Auto gefühlt. Wir konnten das Setup kontinuierlich verbessern und haben die Reifen immer besser zum Arbeiten gebracht. Ich freue mich schon mit dem Qualifying am Samstag weiterzumachen."

Timo Glock:

"Wir haben im zweiten Training Probleme mit dem Getriebe gehabt", berichtet Glock. Schon nach zehn Minuten ging das Doppelkupplungsgetriebe kaputt. Zwar konnte der Virgin-Pilot noch schalten, doch während der Gangwechsel verlor Glock immer wieder Vortrieb. "Außerdem hat meine schnellste Runde nicht funktioniert. Da war der Massa im Weg. Ich bin erst in der achten Runde meine Bestzeit gefahren. Anonsten war es allerdings ganz okay heute. Wenn alles zusammenpasst, können wir aber schon ganz gut aussehen."

Am Vormittag stand Glock sogar vor den beiden Lotus. Doch das spiegelt laut Glock nicht das wahre Kräfteverhältnis wider: "Ich glaube, dass die Lotus hier noch einen kleinen Tick vor uns stehen. Vielleicht weniger als in Barcelona, aber ich glaube die können noch ein bisschen nachlegen." Mit Freude sah Glock auch, dass der Abstand zum Rest des Feldes schrumpfte. Nur noch eine Sekunde fehlte auf die arrivierten Teams. "Das ist einfach die Streckencharakteristik. Erstens die Streckenlänge und zweitens kommt es weniger auf den Abtrieb an. Es ist mehr eine mechanische Sache. Obwohl ich eigentlich gedacht habe, dass wir da nicht so gut aussehen werden, war es bis jetzt ganz okay."

Nico Hülkenberg:

Für Nico Hülkenberg verlief der erste Trainingstag in Monte Carlo erfreulich. Platz 13, einen Rang vor Teamkollege Rubens Barrichello, ist nicht schlecht für einen Monaco-Neuling. Und man weiß ja, dass sich die Williams-Piloten am Samstag immer noch ein gehöriges Stück steigern können. Am ersten Tag werden die alten Cosworth-Motoren eingesetzt, und die verlieren mit zunehmender Lebensdauer ordentlich Leistung. "Ich habe den Tag genossen", meinte Hülkenberg. "Fahrerisch ist aber noch etwas drin. Die meiste Zeit habe ich noch auf der Bremse verloren." Mit dem Auto war der Deutsche zufrieden: "Wir haben hier ein neues unteres Heckflügelelement. Das hat auf Anhieb gut funktioniert."

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