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Die anderen jammern, Schumi hat Spaß

Foto: dpa

Während viele GP-Piloten nach Einführung des neuen Reglements über die schwer zu fahrenden Autos klagen, hat Michael Schumacher reichlich Spaß bei der Arbeit. Schon die ersten Tests in Barcelona zeigen: Vor Ferrari muss die Konkurrenz wieder gewarnt sein.

31.01.2005

Die Bestzeiten bei den Barcelona-Tests am Wochenende fuhr Ferrari-Tester Luca Badoer, Michael Schumacher verlor drei Zehntel bis eine halbe Sekunde auf den Italiener. Doch das sind für die anderen Teams keine beruhigenden Nachrichten. Eigentlich sollte die neue Auto-Generation mit beschnittenen Flügeln nach Wunsch der Regelwächter der FIA etwa drei Sekunden langsamer sein als die Vorjahres-Renner.

Schumacher fuhr vor allem Longruns von 15 Runden, während Badoer Reifen erprobte. Seine besten Zeiten gelangen dem Weltmeister zum Ende seiner Ausflüge, ein Indiz, dass Bridgestone wie im Vorjahr äußerst haltbare Gummis konstruiert hat. Auf den Rundenrekord in Barcelona fehlten den Ferrari rund zwei Sekunden, aber der neue Streckenbelag und das kalte Wetter lassen keine exakten Vergleiche zu.

Schumi: Weniger Grip, mehr kurbeln

Die niedrigen Temperaturen senkten das Grip-Niveau auf der Piste, und das zauberte Schumacher ein Lächeln auf die Lippen. "Das Auto hat von Natur aus weniger Haftung und rutscht ein bisschen mehr, aber das ist kein Grund zur Sorge. Das Fahren macht großen Spaß, weil das Auto sich viel mehr bewegt als früher", sagte der siebenmalige Champion.

"Es ist momentan ein bisschen der Tanz auf der Rasierklinge. Ich denke, wenn die Temperaturen hochgehen, wird das Auto mehr verzeihen", führte Schumacher fort und bringt das Verhalten der neuen Autos auf eine einfache Formel: "Vorher hatten wir hohe Fliehkräfte und wenig Arbeit am Lenkrad, nun sind die Fliehkräfte geringer und wir müssen wieder mehr am Lenkrad arbeiten. Die Formel 1 ist immer schwer, nur die Anforderungen verändern sich manchmal."

Schumi: "Nicht mein Job"

In die politischen Diskussionen über den neuen Ferrari-Vertrag mit Bernie Ecclestone, die Konfrontation der Roten mit den anderen Herstellern und ständige Treffen und Verlautbarungen der streitenden Parteien um die Formel 1-Zukunft will sich Schumacher nicht hineinziehen lassen: "Das ist nicht mein Job. Warten wir ab, was passiert."

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