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Formel 1-Setup Suzuka

Die Formel 1 vom Winde verweht

Paul di Resta  - Formel 1 - GP Japan - 07. Oktober 2011 Foto: Force India 44 Bilder

Manchmal spielen in der Formel 1 Dinge eine Rolle, die einem zunächst gar nicht in den Sinn kommen. Zum Beispiel der Wind. Wir erklären Ihnen, welchen Einfluss er auf das Setup haben kann.


08.10.2011 Bianca Leppert

Reifendruck, Flügeleinstellungen, Dämpfereinstellung. All diese Dinge fallen uns sofort ein, wenn wir an das Setup eines Formel 1-Autos denken. Aber der Wind? Daran denkt zunächst niemand. Dabei beschäftigte dieses Thema am Freitag einige Fahrer. Denn das an der Südküste gelegene Suzuka ist bekannt für den starken Wind.

Abstimmung knifflig

Force India-Pilot Paul di Resta war zum ersten Mal auf dem Suzuka Circuit unterwegs und musste sich an das nervöse Auto gewöhnen. "Es war heute ziemlich windig, am Nachmittag mehr als am Vormittag. Das hat das Auto etwas unruhig gemacht", sagte der Schotte.

Für die Piloten macht es das Fahren nicht gerade einfacher. In Suzuka ist aufgrund der schnellen Kurven Vertrauen in das Auto gefragt. Bei starken Winböen wird die Abstimmung zusätzlich knifflig. "Der Wind war am Freitag sehr stark", bestätigt Red Bull-Teamchef Christian Horner. "Du kannst die Balance anpassen. Aber das Problem ist, dass der Wind morgen wieder anders sein wird."

Adrian Sutil hat schon Erfahrung mit den Bedingungen in Suzuka und weiß daher, was auf ihn zukommt. "Auf einem Kurs mit hohem Abtriebslevel wie in Suzuka kann das ein Problem sein. In den schnellen Kurven ist es mit der Balance knifflig. Normalerweise verlierst du nur Stabilität. Vielleicht müssen wir auf ein Setup mit mehr Stabilität bauen. In Silverstone haben wir gesehen, dass der Wind kam und einige mit der Balance Probleme hatten."

Infos vom Wetterdienst gefragt

Um diese zu vermeiden, setzen die Teams vor allem auf ihren Wetterdienst. Bei Sauber verlässt man sich auf die Vorhersagen von Meteo France. "Die Windstärke und die Windrichtung werden in die Berechnung des Setups miteinbezogen", erklärt Teammanger Beat Zehnder. "Wenn du an einem Tag Gegenwind hast und die Vorhersage für den nächsten Tag Rückenwind lautet, musst du das berücksichtigen."

Das geht soweit, dass der Wind den Ingenieuren auch mal Rätsel aufgeben kann. "Wir hatten am Freitag zwei sehr ordentliche Trainingssitzungen, aber der Wind hat die Sache schwierig gemacht. Nicht zuletzt deshalb, weil es um die Übersetzung geht."

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