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Vettel, Glock, Heidfeld, Rosberg

Die Noten der deutschen Fahrer

Foto: dpa 61 Bilder

Die Deutschen Fahrer bewerten ihre Saison unterschiedlich. Das Leistungsspektrum auf einer Skala von eins bis zehn lag zwischen der selbstkritischen Note 4 und einer zufriedenen 8,3.

08.11.2008 Michael Schmidt

Spaßvogel Sebastian Vettel gibt sich auf einer Skala von null bis zehn eine 8,3. Der Sieg in Monza, regelmäßig Punkte in der zweiten Saisonhälfte und ein starker Saisonabschluss berechtigen zu der hohen Bewertung. "Nur der Anfang der Saison verlief nicht wie erwünscht. In den ersten vier Rennen habe ich nicht mal die Zielflagge gesehen. Mit dem neuen Auto ging es dann bergauf. Ab Hockenheim sind wir aus eigener Kraft in die Punkte gefahren."

Heidfeld optimistisch, Glock selbstkritisch

Nick Heidfeld setzt seine Note wegen des Aufwärtstrends zum Saisonende auf 7,5. Trotzdem bleibt unter dem Strich die Enttäuschung das Teamduell gegen Robert Kubica mit 5:13 im Training und 60:75 nach Punkten verloren zu haben. "Positiv rechne ich mir an, dass ich einen Weg aus der Krise gefunden habe und dass ich zum Schluss gewichtsbereinigt immer schneller als Robert war."

Timo Glock ist mit 6,5 eine Spur zu kritisch. Der Toyota-Pilot reifte vor allem in der zweiten Saisonhälfte zu einem sicheren Kandidaten für WM-Punkte. Er fuhr auf Augenhöhe mit Jarno Trulli, übertraf mit 26 Zählern sein Saisonziel von 20 Punkten bei weitem und machte im Rennen meist mehr Plätze gut als seine Kollegen. "Ich glaube, ich kann ganz gut mit neuen Reifen und viel Benzin an Bord umgehen", so die Erkenntnis aus seinem ersten vollen F1-Jahr.

Rosberg und Sutil bleiben hinter den Erwartungen

Rosberg bewertet seinen Kampf mit dem störrischen Williams mit einer glatten 4. Seine persönliche Leistung setzt er höher an, doch habe sein fahrbarer Untersatz bei Weitem nicht das gehalten, was sich alle im Team von ihm versprochen hatten. "Das Enttäuschendste war, wie stark wir während der Saison abgebaut haben." Podestplätze in Melbourne und Singapur hin oder her: "Am Ende überwiegt der negative Eindruck, bei vielen Rennen an den Start gegangen zu sein ohne Aussicht auf Punkte."

Adrian Sutil gibt seiner Saison eine 6,5. Er wäre in Monte Carlo Vierter geworden, hätte ihn nicht Kimi Räikkönen von der Straße geräumt. Und er hat das Trainingsduell gegen Giancarlo Fisichella ausgeglichen gestaltet. Das allein zählt wie ein Sieg. Fisichella hat 212 GP-Starts und drei Siege auf seinem Karriere-Konto.

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