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Dienstwagen der Formel-1-Piloten

Hausmannskost statt PS-Monster

Dienstwagen der F1-Piloten - Formel 1 - 2017 Foto: ams 48 Bilder

Ein Formel 1-Pilot kommt natürlich nicht im Rennwagen an die Strecke. Die Stars bekommen von ihren Rennställen Dienst- bzw. Mietwagen gestellt. Und hier gibt es große Unterschiede. Wir haben uns auf dem Fahrerlager-Parkplatz umgeschaut.

11.08.2017 Tobias Grüner 8 Kommentare

Wer es in die Formel 1 geschafft hat, der ist sicher auch auf der Straße ständig in PS-starken Sportwagen unterwegs – so eine landläufige Meinung. Doch das ist keineswegs der Fall. Zwar stehen in den Garagen der meisten Grand-Prix-Stars potente Spaßgeräte herum, doch an einem Rennwochenende nutzen die hochbezahlten Lenkradkünstler meist preiswerte Null-Acht-Fünfzehn-Modelle für ihren Weg zum Arbeitsplatz.

F1-Piloten in der Mietwagen-Lotterie

Wie bei normalen Touristen nutzen viele Rennställe die bekannten Mietwagen-Agenturen, um ihren prominenten Angestellten einen fahrbaren Untersatz zu buchen. Und bei Sixt, Avis & Co. warten bekanntlich nicht gerade Supersportler auf den Parkplätzen. Vor allem in Städten wie Budapest, wo der Lebensstandard etwas unterhalb von dem in Monte Carlo liegt, zeigen sich auch die meisten Piloten von ihrer bescheidenen Seite. Man will im Stadtverkehr ja nicht unangenehm auffallen.

Dienstwagen der F1-Piloten - Formel 1 - 2017 Foto: ams
Fernando Alonso fährt nicht McLaren sondern Honda.

Welcher Pilot in der Mietwagen-Lotterie eine Niete gezogen hat und für wen es einen Hauptgewinn gab, lässt sich beim GP Ungarn besonders leicht ermitteln. Am Parkplatz vor dem Fahrerlager in Budapest haben die Veranstalter praktischerweise große Namensschilder angebracht, mit denen die reservierten Stellflächen für Fahrer und Teamchefs markiert sind. So kann sich jeder Fan schnell ein Bild machen, mit welchen Gefährten Hamilton, Vettel und Co. den ca. 10 Kilometer langen Weg vom Hotel in der Stadt zur Strecke zurückgelegt haben.

SUVs und Kombis besonders beliebt

Besonders auffällig ist, wie viele Piloten auf große SUVs und Kombis setzen. Stauraum ist offenbar wichtiger als PS und Sportlichkeit. Ob Opel, VW, Hyundai oder Renault – es muss auch nicht immer die Luxus-Klasse sein. Und die Ferrari-Piloten fahren natürlich auch nicht immer im Ferrari zur Rennstrecke.

Um uns ein gutes Bild über die Dienst- und Mietwagen zu machen, haben wir uns auch in Silverstone und Spielberg auf den Parkplätzen der Fahrer umgeschaut. Dank Sponsor Aston Martin haben es die Red Bull-Piloten besonders gut erwischt. Beim kleinen Schwesterteam Toro Rosso ist dagegen eher Hausmannskost angesagt.

In der Bildergalerie zeigen wir Ihnen, in welchen Gefährten die F1-Stars zu ihrem Arbeitsplatz kommen.

Neuester Kommentar

Es freut mich zu hoeren, dass Hamilton weinrot als Farbe bevorzugt.
Meine Mercedes-Sammlung (Maroon Collection) hat hauptsaechlich weinrote Fahrzeuge (u.a. 300SL, 300SE Coupe), sowie weinrote AMG Fahrzeuge (540SEC 5-gang, ML55, SL55 RENNtech 670PS, SLS).
Ebenfalls sehe ich oft, dass Hersteller fuer die Vorstellung von neuen Modellen weinrot als Farbe waehlen.
...na dann ein Glass guter Rotwein.

Marcol 11. August 2017, 17:47 Uhr
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