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F1 Diffusor-Klage

Berufung offiziell eingereicht

FIA-Logo Foto: dpa 20 Bilder

Der Motorsport-Weltverband FIA hat am Samstag (28.3.) offiziell bestätigt, dass Red Bull, Renault und Ferrari gegen das Urteil der Stewards zu den Doppelstock-Diffusoren Einspruch eingelegt haben.

28.03.2009 Tobias Grüner

Die technischen Kommmissare an der Strecke in Melbourne hatten zuvor entschieden, dass die Diffusoren der Teams Brawn GP, Williams und Toyota dem Reglement entsprechen. Auch wenn der Gang vor das FIA-Berufungsgericht nur selten Erfolg hat, entschieden sich die Kläger die Sachlage endgültig zu klären.

Offiziell wurde die Klage durch die nationalen Motorsportinstitutionen aus den Ländern Österreich (für Red Bull), Frankreich (Renault) und Italien (Ferrari) für die jeweiligen Teams eingereicht. Der Termin für die Verhandlung wurde gegenüber ersten Plänen um einen Tag vorverlegt: Am 14. April, also fünf Tage vor dem Grand Prix von China, müssen die Kläger ihr Anliegen in Paris vorbringen.

Keine Änderung des Ergebnisses

Sollten die drei Teams mit den umstrittenen Diffusoren bei den ersten beiden Rennen in Australien und Malaysia Siege und Punkte holen, können diese nachträglich nicht mehr aberkannt werden. Für diese beiden Rennen gilt die Tatsachenentscheidung der Sportkommissare. Sollte das Berufungsgericht den Klägern Recht geben, müssten Brawn GP, Williams und Toyota erst ab dem folgenden Rennen andere Unterböden einsetzen.

Das Ergebnis der Berufung könnte allerdings durch die ersten Ergebnisse beeinflusst werden. Auch wenn die Berufungsrichter Entscheidungen der Kommissare nur selten überstimmen, dürfte eine Dominanz der drei Diffusor-Teams nicht gerade hilfreich sein. Wenn der Vorteil durch die umstrittenen Teile zu groß ist, könnten sich die FIA-Richter vielleicht doch noch für ein Verbot entscheiden.

Ross Brawn kommt der einen Tag vorverlegte Termin der Berufung ungelegen. "Jetzt muss ich meinen Osterurlaub streichen. Egentlich wollte ich mit meiner Frau nach Italien fahren." Der Engländer wird die Ostertage stattdessen mit Anwälten verbringen, um sich auf die Berufungsverhandlung vorzubereiten.

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