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Diskussion über F1-Budgets

"Das ist wie Kommunismus"

Adrian Newey Foto: Red Bull 32 Bilder

Im Fahrerlager wird weiter eifrig über die Budgetgrenze diskutiert. Die Meinungen sind dabei stark geteilt. Ross Brawn befürwortet das Budgetlimit, sein Kollege Adrian Newey von Red Bull verdammt es.

08.05.2009 Michael Schmidt

Die Meinungen zu der von der FIA geplanten Budgetgrenze gehen weit auseinander. Die Positionen der Teamchefs sind bekannt. Doch wie denken die Ingenieure darüber? Ross Brawn befürwortet das System, und das nicht nur, weil er als Chef eines Privatteams am Sparen interessiert ist.

"Das ist ein philosophischer Ansatz. Ich habe lieber eine Begrenzung der Ressourcen und in diesem Rahmen volle technische Freiheit. Das ist aus Sicht eines Ingenieures interessanter als viele technische Restriktionen in den einzelnen Bereichen." Genau das ist der Ansatz der Rädelsführer der FOTA. Sie wollen Windkanalnutzung, Testfahrten, Getriebe und Motorausgaben einschränken und auf diesem Weg sparen.

"Funktioniert nicht in der Praxis"

Brawns Gegenspieler Adrian Newey ist gegen eine Budgetgrenze, obwohl der geniale Kopf bei Red Bull von totaler technischer Freiheit träumt. "Das Budgetlimit erinnert mich an den Kommunismus. Funktioniert wunderbar in der Theorie, aber leider nicht in der Praxis."
 
Renault-Chefingenieur Pat Symonds liegt in der Mitte: "Wir müssen zu einem Weg finden, die Ausgaben zu reduzieren. Darüber sind sich alle einig. Wahrscheinlich ist eine Budgetgrenze die ideale Lösung, aber der Weg dorthin muss gleitend sein."

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