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Doping-Kontrollen in der Formel 1

F1-Piloten müssen pinkeln

Daniel Ricciardo Toro Rosso F1 Test Barcelona 2013 Foto: Red Bull

Am Dienstag (5.3.2013) standen gleich bei mehreren Formel 1-Piloten die Doping-Kontrolleure vor der Tür. Fernando Alonso musste um 6:42 Uhr aufstehen, um eine Urin-Probe abzugeben.

05.03.2013 Tobias Grüner

Die neue Saison steht in den Startlöchern. Doch bevor sich der Formel 1-Zirkus kommende Woche auf den Weg zum Auftaktrennen in Melbourne macht, nutzte die Anti-Doping-Behörde die freien Tage nach den Testfahrten offenbar dazu, eine groß angelegte Kontrollaktion durchzuführen.

Gleich bei mehreren Piloten standen die Prüfer in der Früh vor der Tür und baten die meist noch nicht ganz ausgeschlafenen F1-Stars zur Urinprobe. Bei Fernando Alonso klingelte es schon um 06:42 Uhr, wie der Ferrari-Fahrer über Twitter mitteilte.

Ricciardo mit Pinkel-Problemen

Auch McLaren-Konkurrent Sergio Perez ließ seine Fans schon vor 7.00 Uhr wissen: "Ich musste früh aufstehen für einen Doping-Test!! Guten Tag." Daniel Ricciardo nahm die Aktion wie üblich mit Humor. "Ich wurde heute früh am Morgen getestet. Das Pinkeln im eigenen Haus wird plötzlich ganz schön schwierig, wenn einem jemand über die Schulter schaut."

Die Formel 1 ist mittlerweile zum Leistungssport geworden. Neben dem Talent spielt die Fitness eine entscheidende Rolle, damit man auch am Ende eines Rennens noch voll attackieren kann und nicht die Konzentration verliert. Deshalb müssen die Piloten wie in anderen Sportarten auch regelmäßig – mehrmals im Jahr - zur Urinprobe antreten.

F1-Piloten müssen für Doping-Kontrollen erreichbar sein

Die FIA hat die Richtlinien der WADA (World Anti Doping Association) übernommen. Diese besagen, dass neben den Kontrollen bei Events auch "out of competition" Kontrollen durchgeführt werden. Alle Fahrer im sogenannten "FIA registered testing pool" - dazu gehören neben allen F1 Fahrern auch die WRC-Piloten, müssen der FIA eine Übersicht abgeben wo er sich in den nächsten 3 Monaten aufhalten. Bei Änderungen der Pläne muss die FIA umgehen informiert werden.

In dieser Übersicht muss man angeben wann man wie wohin fliegt, in welchem Hotel man wohnt, ob man zuhause ist, oder sonst wo, zum Beispiel wo man trainiert etc. Täglich muss man ein Fenster von einer Stunde (zwischen 6 Uhr und 23 Uhr) definieren, in dem man physisch, zu Kontrollzwecken, erreichbar ist. Sollte ein Fahrer nicht auffindbar sein, gibt es eine Verwarnung. Bei 3 Verwarnungen innerhalb 18 Monaten wird ein Fahrer für 1 Jahr suspendiert.

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