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Dreister Einbruch bei Red Bull

20 der 60 Trophäen wiedergefunden

Daniel Ricciardo - GP Ungarn 2014 Foto: Red Bull 61 Bilder

Update ++ Das Formel 1-Team von Red Bull wurde am 6. Dezember 2014 Opfer eines Verbrechens. Bei einem Einbruch in der Teamzentrale in Milton Keynes hatten vermutlich sechs Männer über 60 Trophäen entwendet. Rund ein Drittel des Diebesguts ist nun wieder aufgetaucht. Das teilte die Polizeistation Thames Valley mit.

17.12.2014 Andreas Haupt

Den Behörden zufolge wurden rund 20 der gestohlenen Trophäen in einem See (Horseshoe Lake) nahe Sandhurst wiedergefunden. Die Kleinstadt befindet sich etwa 75 Meilen oder 120 Kilometer von Milton Keynes, dem Red Bull-Standort, entfernt. Ein Passant hatte die Pokale in dem See schwimmen sehen und alarmierte daraufhin die Polizei. Kriminalbeamter Constable Chris Oakman von der Thames Valley Polizeistation: "Wir schätzen, dass etwa 20 Trophäen wiedergefunden wurden, aber wir versuchen gerade mit Red Bull zusammen, die genau Anzahl zu bestimmen, da einige der Trophäen beschädigt sind."

Auf der offiziellen Red-Bull-F1-Seite äußerte sich auch Teamchef Christian Horner: "Es sind gute Nachrichten, dass einige der Trophäen wiedergefunden wurden. Vielen Dank an die Polizei für ihre Arbeit. Die Tatsache, dass einige Pokale in einen See geworfen wurden und zu Schaden kamen, zeigt, wie sinnlos diese Straftat war. Hoffentlich kommen alle Trophäen wieder dorthin zurück, wo sie hingehören."

Red Bull-Team geschockt

Unmittelbar nach dem Einbruch hatte Teamchef Christian Horner die tiefe Bestürzung von Red Bull ausgedrückt. "Der Einbruch hat einen massiven Schaden verursacht und war sehr erschütternd für unser Wachpersonal. Die Einbrecher haben Sachen entwendet, die ihnen nicht nur nicht gehören, sondern die auch die Anstrengungen einer aufopferungsvoll arbeitenden Gruppe repräsentiert haben."

Wie aus dem damaligen Polizeibericht zu entnehmen war, war bei der Polizeistation Thames Valley am 6. Dezember um 1:30 Uhr ein Notruf eingegangen. Dem Polizei-Statement zufolge wurde der Einbruch von einer Gruppe von vermutlich 6 Männern durchgeführt, die schwarze Kleidung getragen haben sollen.

Entgeltlicher Wert der Trophäen gering

Bei ihrem Einbruch nahmen die Täter keine Rücksicht auf Verluste. Sie seien mit einem silbernen Geländewagen in den Vordereingang gerast und hätten danach die Trophäenschränke geplündert. Im Anschluss daran flüchteten die Diebe in einem schwarzen oder dunkelblauen Mercedes-Kombi. Beide Autos sollen ausländische Nummernschilder getragen haben. Das Wachpersonal wurde nicht verletzt. Eine genaue Beschreibung der Täter gab es nicht.

Zwar schmerzt das erfolgreichste Formel 1-Team der vergangen 6 Saisons (50 Siege, 4 Fahrer- und 4 Konstrukteurs-Titel) der Verlust der Pokale, doch der sachliche Wert des Diebesguts sei eher gering, befand Horner damals.

"Über die aggressive Beschaffenheit des Einbruchs hinaus sind wir verwundert darüber, warum jemand diese Trophäen klaut. Der Wert für das Team ist natürlich außerordentlich hoch, weil wir hart dafür gearbeitet und große Anstrengungen unternommen haben. Aber ihr wirklicher Wert ist gering; sie wären nur eine kleine Bereicherung für diejenigen außerhalb des Teams, und dazu waren viele der ausgestellten Trophäen Nachbildungen."

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