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Droht Mercedes ein zweites Singapur?

"Sochi ist eine andere Strecke"

Mercedes - Formel 1 - GP Russland - Sochi - Donnerstag - 8.10.2015 Foto: ams 101 Bilder

Muss Mercedes befürchten, dass in Sochi die Wiederholung der Singapur-Pleite droht? Die Ingenieure halten es nicht für nicht ausgeschlossen, sind aber dennoch relativ zuversichtlich. Nico Rosberg denkt genauso.

08.10.2015 Michael Schmidt

Auf den ersten Blick ist Sochi wie Singapur. Eine Ansammlung von Geraden und Kurven im rechten Winkel. Und es kommen die gleichen Reifen wie bei dem Rennen zum Einsatz, bei dem die Silberpfeile bislang ihre schmerzlichste Niederlage eingesteckt haben: soft und supersoft. Niki Lauda äußerte im Vorfeld Bedenken, dass man in Sochi ein zweites Singapur erleben könnte.

Die Ingenieure wollen das nicht ganz ausschließen, sind aber dennoch zuversichtlich, dass man gut für den Ansturm von Ferrari oder Red Bull gerüstet ist. Was spricht für den Wiederholungsfall? "Das Layout ist ähnlich. Und Sochi war letztes Jahr nach Singapur unsere zweitschlechteste Strecke." Und was dagegen? "Die Geraden sind länger. Der Motor kann eher ausgleichen, was in den Kurven verloren geht. Der Spritverbrauch spielt eine große Rolle. Das hilft uns im Rennen. Und wir haben aus unseren Fehlern gelernt."

Sochi-Asphalt glatt wie Tischplatte

Strategiechef James Vowles deutet an, dass man drei Dinge anders machen wird wie in Singapur. Welche das sind, wird nicht verraten. Auch Nico Rosberg bleibt stumm: "Wir haben aus unseren Fehlern von Singapur gelernt. Wir verstehen jetzt mehr. Aber wir konnten es nicht testen, bevor wir am Freitag auf die Strecke gehen." Und womöglich noch nicht einmal da. Es soll am Freitag regnen. "Das würde die Aufgabe noch schwieriger machen", räumt Rosberg ein.

Während Lewis Hamilton sich voll auf die vorwiegend positive Stimmung seiner Ingenieure verlässt, sieht es sein Teamkollege differenzierter: "Sochi ist eine sehr spezielle Strecke. Vor allem der Asphalt. Der ist glatt wie eine Tischplatte. Dazu noch die weichen Reifen. Es sind genau die Reifensorten, auf denen wir geschlagen wurden."

Ferrari-Technikchef James Allison hält dagegen: "Ich würde mich nicht zu sehr auf die Reifenwahl fokussieren. Wir haben in Malaysia mit den Mischungen hart und medium gewonnen. Bei diesen Reifen ist es einfach nur wichtig das Fenster zu treffen. Und das ist überall und mit allen Reifentypen gleich schwierig."

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