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DRS ein Flop?

Überholzone in Abu Dhabi verlängert

Sebastian Vettel - GP Abu Dhabi - Qualifying - 12.11.2011 Foto: xpb 69 Bilder

Abu Dhabi zählt zu den Rennstrecken, auf denen das Überholen schwerfällt. Deshalb hat die FIA gleich zwei DRS-Zonen eingerichtet. Das Training zeigte, dass diese zu kurz sind. Deshalb wurde die zweite um 85 Meter verlängert. Jenson Button zweifelt immer noch daran, ob das reicht.

12.11.2011 Michael Schmidt

Die Szene ist allen im Gedächtnis. Im Vorjahr probierte Fernando Alonso das halbe Rennen lang, den Renault von Vitaly Petrov zu überholen. Was er auch probierte, es misslang. Seitdem gilt der Yas Marina Circuit neben Monte Carlo als eine der Rennstrecken, auf denen Überholen so gut wie unmöglich ist.

Zwei DRS-Zonen in Abu Dhabi

Doch in diesem Jahr gibt es eine Waffe gegen langweilige Prozessionen. Den verstellbaren Heckflügel, genannt DRS. Bis zum GP Belgien hat das ganz gut funktioniert. In Istanbul gab es 82 Überholmanöver. Sogar in Monte Carlo wurde 20 Mal überholt. Mancherorts meinten die Fahrer, dass das Überholen viel zu einfach geworden sei.

Die FIA geht deshalb mit den DRS-Zonen vorsichtig um. Lieber kürzer als zu lang. In den letzten fünf Rennen ging die Zahl der Überholvorgänge stark zurück. In Indien trotz zwei DRS-Zonen und einer 1,1 Kilometer langen Geraden auf 24. Auch in Abu Dhabi hat die FIA zwei DRS-Zonen eingerichtet. Zwischen den Kurven 7 und 8 und den Kurven 9 und 11.

FIA verlängert DRS-Zone um 85 Meter

Nach dem ersten Trainingstag teilten die meisten Fahrer Alonsos Meinung: "Die Zonen sind ein wenig zu kurz geraten." Die FIA hat den Einwurf gehört. Im Rennen wird die zweite DRS-Zone zwischen den Kurven 9 und 11 um 85 Meter verlängert.

Jenson Button zweifelt immer noch: "Ich fürchte, das ist immer noch zu kurz. Ich bin im Training einmal die ganze Gerade mit offenem Flügel hinter einem Toro Rosso hergefahren und bin nicht vorbeigekommen." Kollege Lewis Hamilton dagegen hofft: "Im letzten Jahr hat es gerade so nicht gereicht. Ich habe nicht Jensons Erfahrung gemacht. Mit DRS sollte es dann eigentlich klappen."

Mark Webber sieht wie Button eher geringe Chancen. "Die Top-Autos sind alle fast gleich übersetzt. Wenn du den Flügel flachstellst, landest du eher im Begrenzer." Der Australier erwartet deshalb eine wilde erste Runde. "Viele Fahrer werden am Anfang alles riskieren, aus Angst, dass es später nicht mehr möglich ist."

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