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Formel 1 Überholstatistik (exklusiv)

Mehr echte Überholmanöver als 2011

Romain Grosjean GP Europa 2012 Foto: xpb 27 Bilder

DRS steht bei vielen Hardcore-Fans in der Kritik. Die FIA hat reagiert und die DRS-Zonen teilweise verkürzt. Die Zahl der DRS-Überholmanöver ging im Vergleich zu 2011 um 15 Prozent zurück. Dafür nahm die Zahl der echten Überholmanöver um drei Prozent zu. Ein exklusiver Blick hinter die echten Überholzahlen.

27.08.2012 Michael Schmidt

Bis vor zwei Jahren waren Überholmanöver Mangelware. Es gab Rennen, da konnte man sich Positionsverschiebungen auf der Rennstrecke an den Fingern einer Hand ablesen. Die Hardcore-Fans hat das nicht gestört. Die große Masse der Zuschauer dagegen schon. Die Formel 1-Drahtzieher sahen Handlungsbedarf. Pirelli baute bewusst oder unbewusst kurzlebige Reifen. Und die FIA führte den verstellbaren Heckflügel ein, kurz DRS genannt.

FIA passt DRS-Zonen neu an

Seitdem geht es mit den Überholmanövern steil bergauf. So sehr, dass es 2011 manchem Formel 1-Zuschauer fast schon wieder zu viel wurde. Besonders das Hilfsmittel DRS machte den Verteidiger oft wehrlos. Der Angreifer fuhr vorbei, als würde sein Gegner parken.

Doch nach einem Jahr mit dem neuen Hilfsmittel haben die FIA-Offiziellen gelernt. Es gab Strecken, wo man mit dem DRS-Vorteil zu weit gegangen ist, und welche, wo die Überholzone zu kurz geraten war. Darauf wurde reagiert. Prompt ging die aktuelle Zahl der DRS-Manöver zurück. Und die der normalen Platzverschiebungen stieg an. Genauso wie es sein sollte.

Überholstatistik: Weniger DRS-Manöver als 2011

auto motor und sport hat die exklusive Halbzeitbilanz, ermittelt von den Mercedes-Statistikern. Verglichen werden jeweils die ersten zehn Rennen der Saison. Vom GP Australien bis zum GP Deutschland. Herausgekommen sind interessante Erkenntnisse.

Insgesamt gab es 2011 exakt 441 Überholmanöver ab der zweiten Rennrunde. 194 mit Hilfe von DRS, 247 ohne DRS. Dazu kommen noch 315 Positionswechsel in der Startrunde. In diesem Jahr ergab die Datenauswertung in den ersten zehn Grand Prix 419 Überholvorgänge ab Runde zwei. 165 mit DRS, 254 ohne. In der ersten Runde wurde 278 Mal überholt.

Damit wurden insgesamt 22 weniger Überholmanöver registriert als im Vorjahr. Die DRS-Manöver ging um 29 zurück, in Prozenten ausgedrückt um 15 Prozent. Die echten Überholmanöver legten um sieben zu. Das sind drei Prozent. In der ersten Runde geht es in dieser Saison etwas gesitteter zu. Vom Start bis zum ersten Überfahren der Ziellinie wurde 37 Mal weniger überholt.

Lesen Sie am Mittwoch (29.8.) in Teil 2 unserer Überholstatistik: Welcher Pilot überholt am meisten?

In unserer Bildergalerie haben wir noch einmal die besten Überholmanöver der F1-Geschichte zusammengesammelt.

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