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Ecclestone

Banken klagen weiter

Foto: dpa

Unbeeindruckt von der jüngsten Einigung zwischen Ferrari und Bernie Ecclestone machen die Banken weiter Druck auf den Formel-1-Chef. Am Montag (24.1.) beginnt in London ein weiterer Prozess, den ein Konsortium aus Bayerischer Landesbank, Lehman Brothers und JP Morgan gegen Ecclestone angestrengt hat.

21.01.2005

Das berichtet die "Financial Times Deutschland" am Donnerstag (21.1.). Die Banken sind mit 75 Prozent Mehrheitseigner der Formel-1-Holding SLEC.

Bei der neuerlichen Klage geht es um die Macht im Vorstand der SLEC-Tochter Formula One Administration (FOA), in der die Einnahmen aus Werbung und dem Verkauf der TV-Rechte zusammenfließen. Die Firma wird derzeit von Ecclestone kontrolliert. Insider gehen davon aus, dass die Banken auch bei FOA das Recht zugesprochen bekommen, den Vorstand entsprechend ihrer 75-Prozent-Beteiligung zu besetzen. Einen vergleichbaren Prozess um die Kontrolle der SLEC-Tochter Formula One Holdings hatten die Banken vor wenigen Wochen gewonnen.

Neben Ecclestone sind die Banken die großen Gewinner der Entscheidung von Ferrari, dem Lager der Ecclestone-Kritiker den Rücken zu kehren und den Vertrag mit der Formel 1 zu verlängern. Denn damit ist die Gefahr einer von den Autoherstellern initiierten konkurrierenden Rennserie vom Tisch. Diese hätte den Bankenanteil an SLEC, der intern mit mehr als zwei Milliarden Euro bewertet wird, wertlos gemacht und zu hohem Abschreibungsbedarf bei den Banken geführt.

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