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Bernie Ecclestone exklusiv

USF1 endgültig aus dem Rennen

Jacques Villeneuve Foto: Wolfgang Wilhelm 33 Bilder

Das Kapitel USF1 ist beendet. Formel 1-Chef Bernie Ecclestone hat bestätigt, dass USF1 aus dem Rennen ist. Der Antrag auf Aufschub wurde nicht gewährt. Jetzt liegt es an der FIA zu entscheiden, ob Stefan GP nachrückt.

03.03.2010 Michael Schmidt

Auch wenn über Stefan GP noch nicht entschieden ist, werden beim Saisonauftakt in Bahrain auf jeden Fall 24 Autos am Start stehen. Der spanische Campos-Rennstall wird unter seinem neuen Namen HRT F1 mit zwei Autos antreten. Fahrer sollen Bruno Senna und der Inder Karun Chandhok sein. USF1 ist nach Aussagen von Bernie Ecclestone aus dem Rennen.

"Bye, bye USF1"

Der Formel 1-Chef sagte auf Anfrage zum letzten Stand in der Angelegenheit des Teams aus Charlotte: "Bye, bye USF1". Die Entscheidung, dass der von Teamchef Ken Anderson erbetene Aufschub um ein Jahr abgelehnt wird, ist hinter den Kulissen bereits gefallen.

Der serbische Rennstall Stefan GP, der mit den für 2010 konzipierten Toyota-Chassis samt Toyota-Motoren antreten will, steht nach eigenen Aussagen in den Startlöchern. Doch bevor Teamchef Zoran Stefanovich den Zuschlag erhält, muss er noch die Geschäftsprüfung durch die FIA überstehen.

Neuausschreibung nicht durchführbar

Berichte, wonach Stefan GP bei Toyota die Rechnungen noch nicht bezahlt habe, mahnen den Verband zur Vorsicht. Bernie Ecclestone hält eine Neuausschreibung des 13. Startplatzes aus Zeitgründen für nicht durchführbar.

"Eine Ausschreibung macht zehn Tage vor der Saison wenig Sinn. Soweit ich bescheid weiß, könnte Stefan GP in Bahrain fahren. Trotzdem dürfen wir nicht alles glauben, was erzählt wird. Wir wollen nicht, dass sich später das Gegenteil herausstellt. Deshalb wird die FIA eine Geschäftsprüfung vornehmen. Sollte sie positiv ausfallen, kann Stefan GP schon in Bahrain am Start stehen."

FIA will Stefan GP prüfen

Spekulationen, wonach dann noch die anderen zwölf Teams zustimmen müssten, werden von Ecclestone dementiert: "Das hat mit den Teams nichts zu tun. Es liegt allein an der FIA, ja oder nein zu sagen." Somit hängt alles davon ab, ob der Bewerber aus Belgrad das nötige Kleingeld aufbringen kann.

Die FIA wird lieber zwei Startplätze freilassen als sich wie bei USF1 erneut auf leere Versprechungen einzulassen. Bei grünem Licht aus Paris plant Stefan GP mit Toyota-Schützling Kazuki Nakajima und Ex-Champion Jacques Villeneuve anzutreten. Der 38-jährige Kanadier hat auch den Segen von Ecclestone: "Es wäre super, wenn er wieder dabei sein könnte."

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