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Ecclestone drängt auf neues Punktesystem

Foto: dpa

Rechteinhaber Bernie Ecclestone scheint die Formel-1-Weltmeisterschaft schon von der kommenden Saison an mit einem vollkommen neuen Wertungsmodus reformieren zu wollen.

18.11.2008

Wie Ecclestone bereits Mitte Oktober exklusiv im Interview mit auto-motor-und-sport.de angekündigt hat, soll das bestehende Punktsystem der Vergabe von Medaillen für die ersten drei Plätze nach dem Vorbild der Olympischen Spiele weichen. Dann würde der Fahrer mit den meisten Siegen den WM-Titel gewinnen. Im Gespräch mit der englischen Zeitung "The Times" verlieh Ecclestone der revolutionären Idee Nachdruck.

Teams stehen hinter der Umstellung

"Die FIA und alle Teams stehen dahinter und es wird gemacht werden", sagte der F1-Boss (18.11). Platzierungen ab Rang vier würden dann nach dem Willen Ecclestones zwar in die Gesamtwertung eingehen, aber nicht in der für den Fahrer-WM-Titel ausschlaggebenden Rangliste zum Tragen kommen.

Nach Ansicht Ecclestones würde die Formel 1 dadurch attraktiver, weil die Piloten immer bis zum Schluss um den Rennsieg kämpfen müssten. "Die Notwendigkeit dafür wurde durch den Grand Prix von Brasilien am Ende dieser Saison unterstrichen. Hamilton musste nur unter die ersten Fünf kommen und nicht gewinnen, um Weltmeister zu werden. Das neue System würde zu Überholmanövern ermutigen", erklärte der Formel-1-Chef.

Abstimmung im Dezember

Außerdem verspricht sich Ecclestone von dem neuen Reglement größere Transparenz. "Jeder versteht Goldmedaillen und Silber und Bronze. Fast alle Sportarten funktionieren so." Der Konstrukteurstitel soll allerdings weiterhin nach dem bisherigen Punktesystem vergeben werden.

Laut dem Bericht der "Times" hat der Internationale Automobilverband FIA bestätigt, dass Ecclestone bereits mit FIA-Präsident Max Mosley über seine Idee gesprochen habe. Der Installation eines neuen Punktesystems ab dem ersten Saisonrennen 2009 am 29. März in Melbourne müsste der FIA-Weltrat bei seiner Sitzung im Dezember zustimmen.

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